[22] Eigenkapital

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Eigenkapital

 

 

 

 

 

in €

 

31.12.2015

 

31.12.2014

Grundkapital

 

475.476.940,80

 

475.476.940,80

Nennbetrag eigene Aktien

 

243.479,04

 

243.479,04

Ausgegebenes Kapital

 

475.233.461,76

 

475.233.461,76

Genehmigtes Kapital (gesamt)

 

84.119.265,28

 

84.119.265,28

Genehmigtes Kapital I

 

47.000.000,00

 

47.000.000,00

Genehmigtes Kapital II

 

37.119.265,28

 

37.119.265,28

Bedingtes Kapital (gesamt)

 

57.240.000,00

 

62.082.237,44

Bedingtes Kapital 2007

 

 

4.842.237,44

Bedingtes Kapital 2012

 

10.240.000,00

 

10.240.000,00

Bedingtes Kapital 2013

 

47.000.000,00

 

47.000.000,00

Gezeichnetes Kapital, Genehmigtes und Bedingtes Kapital, Bezugsrechte

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 475.476.940,80 EUR und ist voll eingezahlt. Es ist eingeteilt in 185.733.180 Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 2,56 EUR je Aktie. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Jede Aktie gewährt ein Stimmrecht und ist dividendenberechtigt. Der Gesellschaft stehen aus den zum 31. Dezember 2015 gehaltenen 95.109 eigenen Aktien keine Dividende und keine Stimmrechte zu (§ 71b AktG).

Im Geschäftsjahr 2015 wurden keine neuen Stückaktien ausgegeben. Damit hat sich das Grundkapital im Geschäftsjahr 2015 nicht verändert.

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Anzahl Stückaktien

 

 

 

 

 

 

 

2015

 

2014

Anzahl Stückaktien zum 01.01.

 

185.733.180

 

185.648.912

Veränderung aus Long Term Incentive Plan (LTIP 2007)

 

 

84.268

Anzahl Stückaktien zum 31.12.

 

185.733.180

 

185.733.180

Eigene Aktien

 

95.109

 

95.109

Anzahl ausstehende Stückaktien zum 31.12.

 

185.638.071

 

185.638.071

Genehmigtes Kapital

Das Genehmigte Kapital setzt sich zum 31. Dezember 2015 wie folgt zusammen:

Genehmigtes Kapital I:

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 29. Mai 2013 ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital bis zum 28. Mai 2018 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 47.000.000,00 EUR durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe von insgesamt bis zu 18.359.375 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je 2,56 EUR gegen Bareinlage oder gegen Sacheinlage zu erhöhen. Grundsätzlich sind die neuen Stückaktien den Aktionären zum Bezug anzubieten. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen und das Bezugsrecht auch insoweit auszuschließen, wie dies erforderlich ist, um Inhabern der von der Linde AG oder ihren unmittelbaren oder mittelbaren Tochtergesellschaften ausgegebenen Options- und/oder Wandlungsrechte bzw. Wandlungspflichten ein Bezugsrecht auf neue Stückaktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung der Options- und/oder Wandlungsrechte bzw. nach Erfüllung einer Wandlungspflicht zustehen würde. Außerdem ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, wenn die neuen Aktien bei einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen zu einem Ausgabebetrag ausgegeben werden, der den Börsenpreis der bereits börsennotierten Stückaktien gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrags, die möglichst zeitnah zur Platzierung der Stückaktien erfolgen soll, nicht wesentlich unterschreitet, und das rechnerisch auf die ausgegebenen Aktien entfallende Grundkapital insgesamt 10 Prozent des Grundkapitals weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung überschreitet. Auf diese Kapitalgrenze ist das rechnerisch auf diejenigen Aktien entfallende Grundkapital anzurechnen, die zur Bedienung von Options- und/oder Wandelanleihen auszugeben sind. Eine solche Anrechnung erfolgt jedoch nur insoweit, als die Options- bzw. Wandelanleihen in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre während der Laufzeit dieser Ermächtigung ausgegeben werden. Ebenfalls anzurechnen ist das Grundkapital, das rechnerisch auf diejenigen Aktien entfällt, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung gemäß oder entsprechend § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG auf der Grundlage eines genehmigten Kapitals ausgegeben oder nach Rückerwerb als eigene Aktien veräußert werden. Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen auszuschließen, insbesondere im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen. Der Vorstand ist weiterhin ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht für einen Betrag von bis zu 3.500.000,00 EUR insoweit auszuschließen, wie dies erforderlich ist, um Aktien an Mitarbeiter der Linde AG und/oder ihrer verbundenen Unternehmen unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre ausgeben zu können. Der Vorstand ist ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzulegen. Die neuen Aktien können auch von durch den Vorstand bestimmten Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären anzubieten (mittelbares Bezugsrecht).

Genehmigtes Kapital II:

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 4. Mai 2012 ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital bis zum 3. Mai 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 70.000.000 EUR durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe von insgesamt bis zu 27.343.750 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je 2,56 EUR gegen Bareinlage und/oder gegen Sacheinlage zu erhöhen.

Nach Durchführung der ordentlichen Kapitalerhöhung im Geschäftsjahr 2012 durch Ausnutzung dieses Genehmigten Kapitals II ist der Vorstand noch ermächtigt, das Grundkapital bis zum 3. Mai 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 37.119.265,28 EUR durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe von insgesamt bis zu 14.499.713 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je 2,56 EUR gegen Bareinlage und/oder gegen Sacheinlage zu erhöhen. Grundsätzlich sind die neuen Stückaktien den Aktionären zum Bezug anzubieten. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen und das Bezugsrecht auch insoweit auszuschließen, wie dies erforderlich ist, um Inhabern der von der Linde AG oder ihren unmittelbaren oder mittelbaren Tochtergesellschaften ausgegebenen Options- und/oder Wandlungsrechte ein Bezugsrecht auf neue Stückaktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung der Options- oder Wandlungsrechte bzw. nach Erfüllung einer Wandlungspflicht zustehen würde. Außerdem ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, wenn die neuen Aktien bei einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen zu einem Ausgabebetrag ausgegeben werden, der den Börsenpreis der bereits börsennotierten Stückaktien zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrags, die möglichst zeitnah zur Platzierung der Stückaktien erfolgen soll, nicht wesentlich unterschreitet, und das rechnerisch auf die ausgegebenen Aktien entfallende Grundkapital insgesamt 10 Prozent des Grundkapitals weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung überschreitet. Auf diese Kapitalgrenze ist das rechnerisch auf diejenigen Aktien entfallende Grundkapital anzurechnen, die zur Bedienung von Options- und/oder Wandelanleihen auszugeben sind. Eine solche Anrechnung erfolgt jedoch nur insoweit, als die Options- bzw. Wandelanleihen in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre während der Laufzeit dieser Ermächtigung ausgegeben werden. Ebenfalls anzurechnen ist das Grundkapital, das rechnerisch auf diejenigen Aktien entfällt, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung gemäß oder entsprechend § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG auf der Grundlage eines genehmigten Kapitals ausgegeben oder nach Rückerwerb als eigene Aktien veräußert werden. Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen auszuschließen, insbesondere im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen und Beteiligungen an Unternehmen oder von Unternehmenszusammenschlüssen. Der Vorstand ist ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzulegen. Die neuen Aktien können auch von durch den Vorstand bestimmten Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären anzubieten (mittelbares Bezugsrecht).

Bedingtes Kapital

Das Bedingte Kapital zum 31. Dezember 2015 setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

Bedingtes Kapital 2012:

Das Grundkapital ist um bis zu 10.240.000 EUR durch Ausgabe von bis zu 4.000.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je 2,56 EUR bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2012). Die bedingte Kapitalerhöhung wurde ausschließlich beschlossen zum Zweck der Gewährung von Bezugsrechten (Aktienoptionen) an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft, an Mitglieder von Geschäftsleitungsorganen verbundener Unternehmen im In- und Ausland sowie an ausgewählte Führungskräfte der Gesellschaft und verbundener Unternehmen im In- und Ausland nach näherer Maßgabe der Bestimmungen des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 4. Mai 2012 (Long Term Incentive Plan 2012). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie von Bezugsrechten nach Maßgabe dieses Ermächtigungsbeschlusses Gebrauch gemacht wird und die Gesellschaft die Gegenleistung nicht in bar oder mit eigenen Aktien erbringt. Die neuen Aktien, die aufgrund der Ausübung von Bezugsrechten ausgegeben werden, sind erstmals für das Geschäftsjahr dividendenberechtigt, für das zum Zeitpunkt ihrer Ausgabe noch kein Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist.

Bedingtes Kapital 2013:

Das Grundkapital ist um bis zu 47.000.000,00 EUR durch Ausgabe von bis zu 18.359.375 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je 2,56 EUR bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2013). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie (i) die Inhaber bzw. Gläubiger von Wandlungsrechten oder Optionsscheinen, die gemäß den von der Gesellschaft oder von unter der Leitung der Gesellschaft stehenden Konzernunternehmen aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 29. Mai 2013 bis zum 28. Mai 2018 ausgegebenen Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen bestehen bzw. diesen beigefügt sind, von ihren Wandlungs- bzw. Optionsrechten Gebrauch machen oder (ii) die zur Wandlung verpflichteten Inhaber bzw. Gläubiger der von der Gesellschaft oder von unter der Leitung der Gesellschaft stehenden Konzernunternehmen aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 29. Mai 2013 bis zum 28. Mai 2018 ausgegebenen Wandelschuldverschreibungen ihre Pflicht zur Wandlung erfüllen, in den Fällen (i) und (ii) jeweils soweit nicht eigene Aktien zur Bedienung eingesetzt werden. Die Ausgabe der neuen Aktien erfolgt zu dem nach Maßgabe des vorstehend bezeichneten Ermächtigungsbeschlusses jeweils zu bestimmenden Options- bzw. Wandlungspreis. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch die Ausübung von Wandlungs- bzw. Optionsrechten oder durch die Erfüllung von Wandlungspflichten ausgegeben werden, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen.

Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien:

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 4. Mai 2012 ist der Vorstand ermächtigt, bis zum 3. Mai 2017 eigene Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu 10 Prozent des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals oder – falls dieser Wert geringer ist – des zum Zeitpunkt der Ausübung der vorliegenden Ermächtigung bestehenden Grundkapitals zu erwerben.

Der Erwerb darf über die Börse, mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots oder mittels einer an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Einladung zur Abgabe von Verkaufsofferten erfolgen.

Die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen Aktien können:

  • über die Börse oder durch ein Angebot an alle Aktionäre veräußert werden,
  • mit Zustimmung des Aufsichtsrats auch in anderer Weise veräußert werden,
  • mit Zustimmung des Aufsichtsrats im Rahmen des unmittelbaren oder mittelbaren Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen sowie im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen angeboten und übertragen werden,
  • zur Erfüllung von Options- und/oder Wandelanleihen, die die Gesellschaft oder eine unmittelbare oder mittelbare Tochtergesellschaft der Gesellschaft ausgegeben hat oder ausgeben wird, verwendet werden,
  • bei einer Veräußerung erworbener eigener Aktien durch Angebot an alle Aktionäre oder bei einer Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht den Inhabern der von der Gesellschaft oder einer unmittelbaren oder einer mittelbaren Tochtergesellschaft der Gesellschaft ausgegebenen Options- und/oder Wandlungsrechte als Bezugsrechte auf die Aktien in dem Umfang gewährt werden, wie es ihnen nach Ausübung der Options- und/oder Wandlungsrechte bzw. nach Erfüllung einer Wandlungspflicht zustehen würde,
  • zur Erfüllung von Verpflichtungen der Gesellschaft aus dem von der Hauptversammlung am 14. Mai 2002 unter Punkt 8 der Tagesordnung beschlossenen Linde Management Incentive Programme gewährt werden,
  • zur Erfüllung von Verpflichtungen der Gesellschaft aus dem von der Hauptversammlung am 5. Juni 2007 unter Punkt 7 der Tagesordnung beschlossenen Performance Share Programme gewährt werden,
  • zur Erfüllung von Verpflichtungen der Gesellschaft aus dem von der Hauptversammlung am 4. Mai 2012 unter Punkt 8 der Tagesordnung beschlossenen Performance Share Programme gewährt werden,
  • an Mitglieder des Vorstands und an Personen, die in einem Arbeitsverhältnis zur Gesellschaft stehen oder standen, sowie an Organmitglieder von mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen ausgegeben werden oder zur Bedienung von Rechten auf den Erwerb oder Pflichten zum Erwerb verwendet werden, die dem genannten Personenkreis eingeräumt wurden, oder
  • mit Zustimmung des Aufsichtsrats eingezogen werden.

Die Gesellschaft hält insgesamt 95.109 eigene Aktien. Dies entspricht einem Anteil am Grundkapital in Höhe von 243.479,04 EUR und 0,05 Prozent des Gezeichneten Kapitals. Die Aktien werden zur Erfüllung von Rechten auf Übertragung von Aktien der Gesellschaft im Rahmen des sogenannten Matching Share Plan an alle Berechtigten des Plans, darunter auch die Mitglieder des Vorstands, verwendet.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage enthält die Aufgelder aus der Ausgabe von Aktien sowie die Aufwendungen aus der Ausgabe von Optionsrechten an Mitarbeiter gemäß IFRS 2 Share-based Payments.

Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen beinhalten die in der Vergangenheit erzielten Ergebnisse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, soweit sie nicht ausgeschüttet wurden.

Weiterhin werden die Effekte aus der Neubewertung von leistungsorientierten Pensionsplänen sowie Effekte aus der Beschränkung eines Defined Benefit Asset („asset ceiling“ nach IAS 19.64) in den Gewinnrücklagen erfasst. Dadurch wird verdeutlicht, dass eine Umgliederung dieser Beträge in die Gewinn- und Verlustrechnung in zukünftigen Perioden nicht erfolgen wird. Im Berichtsjahr wurde ein latenter Steuereffekt auf die Veränderung der Gewinnrücklagen aufgrund versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste in Höhe von −56 Mio. EUR (Vj. 173 Mio. EUR) erfasst.

Sonstige Rücklagen

In den sonstigen Rücklagen sind die Differenzen aus der erfolgsneutralen Währungsumrechnung von Abschlüssen ausländischer Tochterunternehmen sowie die Effekte aus der erfolgsneutralen Bewertung von Wertpapieren und Sicherungsinstrumenten ausgewiesen.

Die Bestandteile der sonstigen Rücklagen haben sich wie folgt entwickelt:

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Bestandteile der sonstigen Rücklagen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2015

 

2014

in Mio. €

 

Vor Steuern

 

Steuer­effekt

 

Netto

 

Vor Steuern

 

Steuer­effekt

 

Netto

Veränderung des Unterschiedes aus Währungsumrechnung

 

1.093

 

 

1.093

 

1.308

 

 

1.308

Veränderung der unrealisierten Gewinne/Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten

 

−9

 

2

 

−7

 

−14

 

4

 

−10

Veränderung der aufgelaufenen unrealisierten Gewinne/Verluste

 

−8

 

2

 

−6

 

 

−1

 

−1

Realisierte Gewinne/Verluste

 

−1

 

 

−1

 

−14

 

5

 

−9

Veränderung der unrealisierten Gewinne/ Verluste aus Sicherungsinstrumenten

 

−484

 

7

 

−477

 

−721

 

71

 

−650

Veränderung der aufgelaufenen unrealisierten Gewinne/Verluste

 

−466

 

2

 

−464

 

−705

 

67

 

−638

Realisierte Gewinne/Verluste

 

−18

 

5

 

−13

 

−16

 

4

 

−12

Anteile anderer Gesellschafter

Die Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital entfallen im Wesentlichen auf folgende Konzerngesellschaften:

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Anteile anderer Gesellschafter

 

 

 

 

 

in Mio. €

 

31.12.2015

 

31.12.2014

LINDE LIENHWA INDUSTRIAL GASES CO. LTD., Taiwan

 

268

 

256

BOC-TISCO GASES CO., Ltd., China

 

73

 

81

African Oxygen Limited, Südafrika

 

73

 

80

Shanghai HuaLin Industrial Gases Co. Ltd., China

 

50

 

47

Ma’anshan BOC-Ma Steel Gases Company Limited, China

 

49

 

45

LINDE INDIA LIMITED, Indien

 

47

 

44

MIG Production Company Limited, Thailand

 

35

 

34

Saudi Industrial Gas Company, Saudi-Arabien

 

33

 

29

Linde Gas Algerie S. p. A., Algerien

 

31

 

32

Linde Engineering (Dalian) Co. Ltd., China

 

24

 

25

Diverse andere Gesellschaften

 

188

 

188

Gesamt

 

871

 

861

Die Stimmrechte anderer Gesellschafter entsprechen ihrem Anteil am Eigenkapital. Auf detaillierte Angaben zu einzelnen Tochtergesellschaften, an denen nicht beherrschende andere Gesellschafter beteiligt sind, wird mangels Wesentlichkeit im Einzelnen verzichtet. Weitere Information zu den einzelnen Gesellschaften finden sich in der Anteilsbesitzliste.

Kapitalstrukturmanagement

Das Kapitalstrukturmanagement von Linde erfolgt anhand verschiedener Finanzkennzahlen wie beispielsweise der Eigenkapitalquote und des dynamischen Verschuldungsgrads. Ziel des Kapitalstrukturmanagements sind ein uneingeschränkter Zugang zum Kapitalmarkt sowie ein stabiles Rating. Nähere Informationen hierzu finden sich in den Kapiteln Vermögens- und Finanzlage und Finanzierung und Liquiditätssicherung..