[29] Finanzinstrumente

Die nachfolgende Tabelle zeigt die beizulegenden Zeitwerte je Klasse von Finanzinstrumenten und ermöglicht einen Vergleich mit deren Buchwerten.

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Finanzielle Vermögenswerte zum 31.12.2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Finanzinstrumente

 

Bilanzwerte

 

 

Beizu­legender
Zeitwert

 

Buchwerte

in Mio. €

 

 

 

Zahl­ungs­mittel und Zah­lungs­mittel­äqui­valente

 

Kredite und
Forde­rungen

 

Bis zur End­fälligkeit gehaltene finanzielle Ver­mögens­werte

 

Frei­stehende Derivate

 

Als Siche­rungs­instrument designierte Derivate

 

Zur Ver­äußerung verfüg­bare finanzielle Ver­mögens­werte

 

Gesamt

 

Finanz­instru­mente außer­halb des IAS 39

 

Gesamt

Beteiligungen und Wertpapiere bilanziert zu Marktwerten

 

430

 

 

 

 

 

 

430

 

430

 

 

430

Beteiligungen und Wertpapiere bilanziert zu fortgeführten Anschaffungskosten

 

21

 

 

6

 

15

 

 

 

 

21

 

 

21

Forderungen aus Finanzierungsleasing

 

321

 

 

 

 

 

 

 

 

269

 

269

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

 

2.552

 

 

2.552

 

 

 

 

 

2.552

 

 

2.552

Forderungen aus Percentage of Completion

 

174

 

 

174

 

 

 

 

 

174

 

 

174

Derivate mit positivem Marktwert

 

316

 

 

 

 

44

 

272

 

 

316

 

 

316

Sonstige Forderungen und Vermögenswerte

 

643

 

 

304

 

 

 

 

 

304

 

339

 

643

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

 

1.417

 

1.417

 

 

 

 

 

 

1.417

 

 

1.417

Gesamt

 

5.874

 

1.417

 

3.036

 

15

 

44

 

272

 

430

 

5.214

 

608

 

5.822

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Finanzielle Verbindlichkeiten zum 31.12.2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Finanzinstrumente

 

Bilanzwerte

 

 

Beizu­legender Zeitwert

 

Buchwerte

in Mio. €

 

 

 

Finan­zielle Verbindl­ichkeiten zu fort­geführten Anschaf­fungs­kosten

 

Frei­stehende Derivate

 

Als Siche­rungs­instrument desi­gnierte Derivate

 

Gesamt

 

Finanz­instru­mente außer­halb des IAS 39

 

Gesamt

Finanzschulden

 

9.987

 

9.483

 

 

 

9.483

 

 

9.483

Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing

 

64

 

 

 

 

 

78

 

78

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (ohne PoC)

 

2.567

 

2.565

 

 

 

2.565

 

 

2.565

Derivate mit negativem Marktwert

 

675

 

 

90

 

585

 

675

 

 

675

Sonstige Verbindlichkeiten

 

921

 

572

 

 

 

572

 

349

 

921

Gesamt

 

14.214

 

12.620

 

90

 

585

 

13.295

 

427

 

13.722

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Finanzielle Vermögenswerte zum 31.12.2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Finanzinstrumente

 

Bilanzwerte

 

 

Beizu­legender
Zeitwert

 

Buchwerte

in Mio. €

 

 

 

Zahl­ungs­mittel und Zah­lungs­mittel­äqui­valente

 

Kredite und
Forde­rungen

 

Bis zur End­fälligkeit gehaltene finanzielle Ver­mögens­werte

 

Frei­stehende Derivate

 

Als Siche­rungs­instrument designierte Derivate

 

Zur Ver­äußerung verfüg­bare finanzielle Ver­mögens­werte

 

Gesamt

 

Finanz­instru­mente außer­halb des IAS 39

 

Gesamt

Beteiligungen und Wertpapiere bilanziert zu Marktwerten

 

554

 

 

 

 

 

 

554

 

554

 

 

554

Beteiligungen und Wertpapiere bilanziert zu fortgeführten Anschaffungskosten

 

20

 

 

6

 

14

 

 

 

 

20

 

 

20

Forderungen aus Finanzierungsleasing

 

344

 

 

 

 

 

 

 

 

298

 

298

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

 

2.553

 

 

2.553

 

 

 

 

 

2.553

 

 

2.553

Forderungen aus Percentage of Completion

 

511

 

 

511

 

 

 

 

 

511

 

 

511

Derivate mit positivem Marktwert

 

409

 

 

 

 

126

 

283

 

 

409

 

 

409

Sonstige Forderungen und Vermögenswerte

 

603

 

 

266

 

 

 

 

 

266

 

337

 

603

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

 

1.137

 

1.137

 

 

 

 

 

 

1.137

 

 

1.137

Gesamt

 

6.131

 

1.137

 

3.336

 

14

 

126

 

283

 

554

 

5.450

 

635

 

6.085

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Finanzielle Verbindlichkeiten zum 31.12.2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Finanzinstrumente

 

Bilanzwerte

 

 

Beizu?­legender Zeitwert

 

Buchwerte

in Mio. €

 

 

 

Finan­zielle Verbind­lich­keiten zu fort­geführ­ten An­schaf­fungs­kosten

 

Frei­stehende Derivate

 

Als Siche­rungs­instru­ment desi­gnierte Derivate

 

Gesamt

 

Fi­nanz­instru­mente außer­halb des IAS 39

 

Gesamt

Finanzschulden

 

10.481

 

9.856

 

 

 

9.856

 

 

9.856

Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing

 

71

 

 

 

 

 

74

 

74

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (ohne PoC)

 

2.677

 

2.677

 

 

 

2.677

 

 

2.677

Derivate mit negativem Marktwert

 

535

 

 

28

 

507

 

535

 

 

535

Sonstige Verbindlichkeiten

 

773

 

599

 

 

 

599

 

174

 

773

Gesamt

 

14.537

 

13.132

 

28

 

507

 

13.667

 

248

 

13.915

Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten wird grundsätzlich anhand von Börsenkursen ermittelt. Sofern keine Börsenkurse vorliegen, erfolgt eine Bewertung unter Anwendung marktüblicher Bewertungsmethoden unter Zugrundelegung instrumentenspezifischer Marktparameter.

Für derivative Finanzinstrumente wird der beizulegende Zeitwert wie folgt bestimmt: Optionen werden durch externe Partner durch Anwendung von Black-Scholes-Modellen bewertet. Futures werden unter Rückgriff auf den Börsenkurs des jeweiligen Handelsplatzes bewertet. Alle anderen derivativen Finanzinstrumente werden durch Diskontierung der künftigen Zahlungsströme nach der Barwertmethode bewertet. Als Eingangsparameter für diese Modelle werden, so weit wie möglich, die am Bilanzstichtag beobachtbaren relevanten Marktpreise und Zinssätze verwendet, die von anerkannten externen Quellen bezogen werden.

Diesen Berechnungen liegen die folgenden Zinskurven zugrunde:

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Zinskurven

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2015, in Prozent

 

EUR

 

USD

 

GBP

 

AUD

 

SEK

 

RUB

 

NOK

Zins für sechs Monate

 

−0,10

 

0,78

 

0,69

 

2,66

 

−0,22

 

11,77

 

1,08

Zins für ein Jahr

 

−0,06

 

0,86

 

0,73

 

2,21

 

−0,30

 

12,08

 

0,87

Zins für fünf Jahre

 

0,33

 

1,73

 

1,61

 

2,46

 

0,72

 

10,79

 

1,26

Zins für zehn Jahre

 

1,00

 

2,19

 

2,03

 

2,97

 

1,62

 

10,69

 

1,87

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2014, in Prozent

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zins für sechs Monate

 

0,11

 

0,29

 

0,62

 

3,03

 

0,31

 

24,64

 

1,34

Zins für ein Jahr

 

0,16

 

0,44

 

0,65

 

2,51

 

0,24

 

20,20

 

1,20

Zins für fünf Jahre

 

0,36

 

1,76

 

1,47

 

2,54

 

0,64

 

13,02

 

1,39

Zins für zehn Jahre

 

0,81

 

2,27

 

1,89

 

3,03

 

1,26

 

12,23

 

1,91

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Finanzinstrumente, die in der Linde Group mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet sind. Linde nutzt folgende Hierarchie zur Ermittlung und Offenlegung der beizulegenden Zeitwerte anhand der Art ihrer Ermittlung:

  • Stufe 1: Notierte Preise (unbereinigt) auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte und Schulden.
  • Stufe 2: Bewertungsparameter, bei denen es sich nicht um die in Stufe 1 berücksichtigten Preise handelt, die sich aber für den Vermögenswert oder die Schuld entweder direkt oder indirekt beobachten lassen.
  • Stufe 3: Bewertungsparameter für Vermögenswerte und Schulden, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten beruhen.
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Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zum 31.12.2015

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. €

 

Stufe 1

 

Stufe 2

 

Stufe 3

Beteiligungen und Wertpapiere

 

415

 

 

Freistehende Derivate mit positivem Marktwert

 

 

44

 

Als Sicherungsinstrument designierte Derivate mit positivem Marktwert

 

 

272

 

Freistehende Derivate mit negativem Marktwert

 

 

90

 

Als Sicherungsinstrument designierte Derivate mit negativem Marktwert

 

 

585

 

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Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zum 31.12.2014

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. €

 

Stufe 1

 

Stufe 2

 

Stufe 3

Beteiligungen und Wertpapiere

 

511

 

 

Freistehende Derivate mit positivem Marktwert

 

 

126

 

Als Sicherungsinstrument designierte Derivate mit positivem Marktwert

 

 

283

 

Freistehende Derivate mit negativem Marktwert

 

 

28

 

Als Sicherungsinstrument designierte Derivate mit negativem Marktwert

 

 

507

 

Im Berichtsjahr gab es keine Übertragungen zwischen Zeitwertermittlungen der Stufen 1, 2 und 3. In der Kategorie Beteiligungen und Wertpapiere sind finanzielle Vermögenswerte (zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte) in Höhe von 15 Mio. EUR (Vj. 43 Mio. EUR) enthalten, für die ein beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelbar ist. Derzeit ist eine Veräußerung dieser Vermögenswerte nicht beabsichtigt.

Für Kredite und Forderungen, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, gibt es zumeist keine liquiden Märkte. Ausgenommen hiervon sind Anleihen der Linde AG und Linde Finance B.V., die am Kapitalmarkt platziert und gehandelt werden. Der Marktwert dieser Instrumente wird anhand des aktuellen Börsenkurses ermittelt (Stufe 1). Für kurzfristige Kredite, Forderungen und Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, wird angenommen, dass der Marktwert dem Buchwert entspricht. Für alle anderen Kredite und Forderungen wird der Marktwert durch Abzinsung der zukünftig erwarteten Zahlungsströme ermittelt. Hierbei werden für Kredite Zinssätze verwendet, zu denen Kredite mit entsprechender Risikostruktur, Ursprungswährung und Laufzeit neu abgeschlossen werden könnten. Die Fair Value-Ermittlung erfolgt über die Discounted Cash Flow-Methode, wobei die individuellen Bonitäten und sonstigen Marktgegebenheiten in Form von marktüblichen Bonitäts- bzw. Liquiditätsspreads berücksichtigt werden (Stufe 2).

Im Berichtszeitraum ergaben sich keine Differenzen zwischen dem beizulegenden Zeitwert eines Finanzinstruments beim erstmaligen Ansatz und dem Betrag, der zu diesem Zeitpunkt aus der Verwendung der beschriebenen Bewertungsverfahren resultiert wäre.

Im Berichtszeitraum fielen folgende Nettofinanzerfolge an:

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Nettofinanzerfolge

 

 

 

 

 

in Mio. €

 

2015

 

2014

Aus freistehenden Derivaten

 

180

 

204

Aus Krediten und Forderungen

 

93

 

100

Aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten

 

−8

 

2

davon erfasst in der Gewinn- und Verlustrechnung

 

1

 

14

davon erfasst in den sonstigen Rücklagen

 

−9

 

−12

Aus finanziellen Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten

 

−414

 

−341

Gesamt

 

−149

 

−35

Die Nettofinanzerfolge aus Finanzinstrumenten ergeben sich aus Änderungen des Fair Value, Wertminderungen, Wertaufholungen, Ausbuchungen und Wechselkursänderungen. Im Geschäftsjahr war ein deutlicher Zuwachs der Wertberichtigungsaufwendungen für Forderungen aus Lieferung und Leistung zu verzeichnen.

Die Nettofinanzerfolge entsprechen dem Bewertungsergebnis der Finanzinstrumente ohne Einbeziehung von Zinsen und Dividenden.

Die freistehenden Derivate beinhalten alle Derivate, die nicht für Hedge Accounting designiert sind. Hier sind somit auch solche Derivate erfasst, bei denen der wirtschaftliche Sicherungszusammenhang auch ohne Hedge Accounting zur korrespondierenden Erfassung von Erträgen und Aufwendungen aus Grund- und Sicherungsgeschäften in der Gewinn- und Verlustrechnung führt.

Im Finanzergebnis sind Gebühren und sonstige Kosten der Kapitalbeschaffung in Höhe von 15 Mio. EUR (Vj. 13 Mio. EUR) enthalten, die aus nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumenten resultieren.

Es wurden keine Zinserträge aus wertberichtigten Finanzinstrumenten (insbesondere Forderungen) vereinnahmt.

Wertberichtigungsaufwand bei finanziellen Vermögenswerten:

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Wertberichtigungsaufwand zum 31.12.2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. €

 

Buchwert vor Wert­berichtigung

 

Kumulierte Wert­berichtigung

 

Buchwert nach Wert­berichtigung

 

Davon Wert­berichtigungen des Geschäfts­jahres 2015

Beteiligungen und Wertpapiere bilanziert zu Marktwerten

 

442

 

12

 

430

 

12

Beteiligungen und Wertpapiere bilanziert zu fortgeführten Anschaffungskosten

 

26

 

5

 

21

 

Forderungen aus Finanzierungsleasing

 

269

 

 

269

 

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

 

2.878

 

326

 

2.552

 

139

Forderungen aus Percentage of Completion

 

174

 

 

174

 

Derivate mit positivem Marktwert

 

316

 

 

316

 

Sonstige Forderungen und Vermögenswerte

 

646

 

3

 

643

 

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

 

1.417

 

 

1.417

 

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Wertberichtigungsaufwand zum 31.12.2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. €

 

Buchwert vor Wert­berichtigung

 

Kumulierte Wert­berichtigung

 

Buchwert nach Wert­berichtigung

 

Davon Wert­berichtigungen des Geschäfts­jahres 2014

Beteiligungen und Wertpapiere bilanziert zu Marktwerten

 

556

 

2

 

554

 

1

Beteiligungen und Wertpapiere bilanziert zu fortgeführten Anschaffungskosten

 

25

 

5

 

20

 

Forderungen aus Finanzierungsleasing

 

298

 

 

298

 

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

 

2.848

 

295

 

2.553

 

62

Forderungen aus Percentage of Completion

 

511

 

 

511

 

Derivate mit positivem Marktwert

 

409

 

 

409

 

Sonstige Forderungen und Vermögenswerte

 

606

 

3

 

603

 

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

 

1.137

 

 

1.137

 

Der Bestand an Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat sich wie folgt entwickelt:

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Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

 

 

 

in Mio. €

 

Kumulierte Wertberichtigung

Stand zum 01.01.2014

 

305

Währungsänderungen

 

13

Erfolgswirksam erfasster Wertminderungsaufwand

 

62

Ausgebuchte Beträge

 

−85

 

 

 

Stand zum 31.12.2014/01.01.2015

 

295

Währungsänderungen

 

12

Erfolgswirksam erfasster Wertminderungsaufwand

 

139

Ausgebuchte Beträge

 

−120

 

 

 

Stand zum 31.12.2015

 

326

Die Buchwerte der bilanzierten finanziellen Vermögenswerte stellen das höchstmögliche Ausfallrisiko dar. Eine Übersicht über finanzielle Vermögenswerte, die überfällig, aber noch nicht wertgemindert sind, wird unter Ziffer [18] dargestellt. Der Anstieg des Wertminderungsaufwands ist vor allem auf die erneut gestiegenen Außenstände und Zahlungsfristen mit den bundesstaatlichen Krankenversicherungen innerhalb des Gesundheitssystems der USA zurückzuführen. In Großbritannien wurde darüber hinaus aufgrund der Insolvenz eines Kunden eine Forderungsabwertung vorgenommen.

Die folgenden Zinserträge und Zinsaufwendungen fielen aus Finanzinstrumenten an, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden:

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Zinserträge/-aufwendungen aus nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten

 

 

 

 

 

in Mio. €

 

2015

 

2014

Zinserträge

 

40

 

37

Zinsaufwendungen

 

350

 

354

Gesamt

 

−310

 

−317

Nicht enthalten sind insbesondere Zinserträge und Zinsaufwendungen aus Derivaten sowie Zinserträge und Zinsaufwendungen von Vermögenswerten und Schulden außerhalb des Anwendungsbereichs des IFRS 7.

Risikopositionen und Risikomanagement

Die Linde Group ist einer Vielzahl von finanziellen Risiken ausgesetzt. Dazu gehören im Wesentlichen Adressausfall-, Liquiditäts-, Zinsänderungs- und Wechselkursrisiken sowie sonstige Marktpreisrisiken. Diese werden im Folgenden beschrieben. Für weiterführende Informationen zum Risikomanagement der Linde Group verweisen wir auf die Angaben im Konzernlagebericht. Siehe Chancen- und Risikobericht.

Adressausfallrisiko

Das Adressausfallrisiko bezieht sich auf das Risiko, dass eine Vertragspartei ihren vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt und dies für die Linde Group zu einem Verlust führt.

Die Linde Group arbeitet grundsätzlich mit Vertragspartnern guter Bonität. Die Bonität der Kontrahenten wird laufend überwacht und unterliegt klar definierten Limits. Die Erfahrungen aus der Wirtschaftskrise zeigen, dass sich Bonitäten sehr schnell ändern können. Es kann daher trotz der Überwachung zu Ausfällen oder Zahlungsverzug bei Vertragspartnern kommen. Die Linde Group sieht sich keinem wesentlichen Adressausfallrisiko einer einzelnen Vertragspartei gegenüber ausgesetzt. Die Konzentration des Adressausfallrisikos ist aufgrund des breiten und unkorrelierten Kundenstamms begrenzt. Mit Ausnahme des Debitors Medicare, der bundesstaatlichen Krankenversicherung innerhalb des Gesundheitssystems der USA, liegt der Anteil des größten einzelnen Debitors nicht über 2 Prozent des Gesamtbestandes der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der Linde Group. Der Anteil des Debitors Medicare liegt bei 9 Prozent.

Die ausstehenden Risikopositionen sind streng limitiert und werden kontinuierlich überwacht. Die Buchwerte der bilanzierten finanziellen Vermögenswerte stellen (unter Berücksichtigung gebildeter Wertberichtigungen) das höchstmögliche Ausfallrisiko dar, ohne dabei den Wert jeglicher Sicherungen einzubeziehen.

Ein wesentliches Kriterium für die Steuerung des Adressausfallrisikos im Zusammenhang mit Finanzierungs- und Kapitalmarkttransaktionen ist das Rating der jeweiligen Kontrahenten. Linde begrenzt die Höhe und die Laufzeit von abzuschließenden Handelsgeschäften entsprechend. Die Einhaltung aller Limits wird regelmäßig von einer vom Handel unabhängigen Instanz überprüft. Die Linde Group hat mit der überwiegenden Anzahl der Banken, mit denen Finanzinstrumente gehandelt werden, bilaterale Sicherungsvereinbarungen (CSAs) abgeschlossen. Auf Basis derartiger Verträge werden die positiven und negativen Marktwerte der von der Linde AG und der Linde Finance B.V. gehaltenen Derivate im Zins- und Währungsmanagement regelmäßig durch Zahlungsmittel hinterlegt und so das Adressausfallrisiko im Hinblick auf diese Instrumente minimiert. Diese Transaktionen unterliegen den Regeln des Rahmenvertrages für Finanztermingeschäfte, wobei die verbundenen Rechte und Verpflichtungen zum Austausch von finanziellen Sicherheiten bilanziell nicht zur Saldierung qualifizieren. Die Bereitschaft, solche CSAs mit der Linde AG und der Linde Finance B.V. abzuschließen, ist eine notwendige Voraussetzung, um als Kontrahent zugelassen zu werden. In diesem Zusammenhang wurden von der Linde Group 371 Mio. EUR (Vj. 141 Mio. EUR) als Sicherheiten für Derivate mit negativen Marktwerten begeben sowie 65 Mio. EUR (Vj. 80 Mio. EUR) als Sicherheiten für Derivate mit positivem Marktwert erhalten. Darüber hinaus wurde in Schweden für Rohstoffderivate eine einseitige Sicherungsvereinbarung mit einer Handelsplattform abgeschlossen und 2 Mio. EUR als Sicherheiten für negative Marktwerte begeben. Zusätzlich hat die Linde Group finanzielle Vermögenswerte mit einem Buchwert von 5 Mio. EUR (Vj. 4 Mio. EUR) als Sicherheit für Verbindlichkeiten oder Eventualverbindlichkeiten gestellt. Neben den beschriebenen Sicherungsvereinbarungen wurden in den Geschäftsjahren 2015 und 2014 keine weiteren wesentlichen Sicherheiten von der Linde Group gehalten.

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Finanzielle Vermögenswerte/Schulden, die zur Verrechnung qualifizieren oder Master Netting Arrangements unterliegen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31.12.2015, in Mio. €

 

Bruttobetrag der bilan­zierten finan­ziellen Vermögens­werte/ Schulden

 

Bruttobetrag der bilan­zierten finan­ziellen Ver­mögenswerte/ Schulden, die in der Bilanz saldiert werden

 

Nettobetrag der bilan­zierten finan­ziellen Vermögens­werte/ Schulden, die in der Bilanz ausgewiesen werden

 

Finanzinstru­mente, die zur Verrechnung qualifizieren

 

Netto­betrag vor Sicherungs­verein­barungen

 

Erhaltene Sicher­heiten aus Sicherungs­verein­barungen1

 

Geleistete Sicher­heiten aufgrund von Sicherungs­verein­barungen1

 

Netto­betrag

1

Aufgrund der Modalitäten der Sicherungsvereinbarungen kann es zu einer Übersicherung der Nettomarktwertposition je Kontrahent kommen.

Derivate mit positivem Marktwert

 

316

 

 

316

 

−235

 

81

 

−62

 

27

 

46

Derivate mit negativem Marktwert

 

−675

 

 

−675

 

235

 

−440

 

−3

 

346

 

−97

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

 

9

 

4

 

5

 

 

5

 

 

 

5

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

 

6

 

4

 

2

 

 

2

 

 

 

2

Gesamt

 

−344

 

8

 

−352

 

 

−352

 

−65

 

373

 

−44

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31.12.2014, in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Derivate mit positivem Marktwert

 

409

 

 

409

 

−303

 

106

 

−57

 

9

 

58

Derivate mit negativem Marktwert

 

−535

 

 

−535

 

303

 

−232

 

−23

 

132

 

−123

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

 

5

 

3

 

2

 

 

2

 

 

 

2

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

 

4

 

3

 

1

 

 

1

 

 

 

1

Gesamt

 

−117

 

6

 

−123

 

 

−123

 

−80

 

141

 

−62

Liquiditätsrisiken

Das Liquiditätsrisiko besteht grundsätzlich darin, finanziellen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen zu können. Die folgende Tabelle gibt die zukünftigen undiskontierten vertraglichen Zahlungsströme aus finanziellen Verbindlichkeiten wieder:

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Zukünftige Zahlungsströme aus finanziellen Verbindlichkeiten – 2015

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. €

 

Innerhalb eines Jahres fällig

 

Zwischen einem und fünf Jahren fällig

 

In mehr als fünf Jahren fällig

Zahlungsmittelabflüsse aus nichtderivativen finanziellen Verbindlichkeiten

 

4.492

 

6.013

 

3.693

Zahlungsmittelabflüsse aus Derivaten mit negativem beizulegendem Zeitwert

 

196

 

1.406

 

1.092

davon mit Bruttoerfüllung

 

191

 

1.306

 

715

damit einhergehende Zahlungsmittelzuflüsse aus Bruttoerfüllung

 

152

 

1.080

 

587

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Zukünftige Zahlungsströme aus finanziellen Verbindlichkeiten – 2014

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. €

 

Innerhalb eines Jahres fällig

 

Zwischen einem und fünf Jahren fällig

 

In mehr als fünf Jahren fällig

Zahlungsmittelabflüsse aus nichtderivativen finanziellen Verbindlichkeiten

 

4.865

 

6.344

 

3.599

Zahlungsmittelabflüsse aus Derivaten mit negativem beizulegendem Zeitwert

 

128

 

1.100

 

785

davon mit Bruttoerfüllung

 

121

 

1.036

 

342

damit einhergehende Zahlungsmittelzuflüsse aus Bruttoerfüllung

 

108

 

920

 

304

In die oben dargestellten Zahlungsmittelabflüsse sind gemäß IFRS 7.39 (b) nur derivative Finanzinstrumente mit negativem Marktwert einzubeziehen. Im Falle von Derivaten mit Bruttoausgleich wurde nicht nur der Zahlungsmittelabfluss, sondern auch der stattfindende Zahlungsmittelzufluss in die Analyse einbezogen, um Verzerrungen der Darstellung zu vermeiden.

Zinsänderungsrisiken

Zinsänderungsrisiken resultieren aus marktbedingten Schwankungen von Zinssätzen. Die Linde Group ist aufgrund der Finanzierungsaktivitäten Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Zum 31. Dezember 2015 hatte die Linde Group einen Gesamtbestand zinstragender Instrumente (netto, inkl. Zinsderivaten/-absicherungen) in Höhe von 7,829 Mrd. EUR (Vj. 8,139 Mrd. EUR). Davon entfielen 2,586 Mrd. EUR (Vj. 3,112 Mrd. EUR) auf variabel verzinsliche Instrumente und 5,243 Mrd. EUR (Vj. 5,028 Mrd. EUR) auf festverzinsliche Instrumente. Dies entspricht einer konzernweiten Festsatzquote von 67 Prozent (Vj. 62 Prozent).

Die Linde Group betrachtet die Währungen Euro, US-Dollar, Australischer Dollar und Britisches Pfund als Währungen, die wesentlichen Einfluss auf die Finanzierungstätigkeiten haben. Zum Abschlussstichtag hatte die Linde Group einen Gesamtbestand zinstragender Instrumente in Euro in Höhe von 4,470 Mrd. EUR (Vj. 4,879 Mrd. EUR) [Festsatzquote 52 Prozent (Vj. 49 Prozent)], in US-Dollar in Höhe von 2,075 Mrd. USD (Vj. 2,264 Mrd. USD) [Festsatzquote 88 Prozent (Vj. 85 Prozent)], in Australischen Dollar in Höhe von 794 Mio. AUD (Vj. 910 Mio. AUD) [Festsatzquote 45 Prozent (Vj. 54 Prozent)] und in Britischen Pfund in Höhe von 169 Mio. GBP (Vj. 75 Mio. GBP) [Festsatzquote 100 Prozent (Vj. 91 Prozent)]. Darüber hinaus hat sich Linde im Hinblick auf künftige Anleiheemissionen gegen das Risiko steigender Zinsen teilweise durch sogenannte Forward Payer-Swaps abgesichert.

Basierend auf variabel verzinslichen Instrumenten und Zinssicherungsinstrumenten, die die Linde Group hält oder begeben hat, hätte eine hypothetische Veränderung der für die jeweiligen Instrumente maßgeblichen Zinssätze die nachfolgend aufgeführten Effekte gehabt (unter Konstanthaltung der Wechselkurse):

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Effekt von Änderungen der maßgeblichen Zinssätze – 2015

 

 

 

 

 

 

 

Währung, in Mio. €

 

Änderung

 

Ergebniswirksam

 

Ergebnisneutral im Eigenkapital

EUR

 

+100 bp

 

−22

 

89

 

 

–100 bp

 

22

 

−95

GBP

 

+100 bp

 

1

 

−6

 

 

–100 bp

 

−1

 

6

USD

 

+100 bp

 

−2

 

68

 

 

–100 bp

 

2

 

−69

AUD

 

+100 bp

 

−3

 

8

 

 

–100 bp

 

3

 

−8

Sonstige Währungen

 

+100 bp

 

1

 

7

 

 

–100 bp

 

−1

 

−7

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Effekt von Änderungen der maßgeblichen Zinssätze – 2014

 

 

 

 

 

 

 

Währung, in Mio. €

 

Änderung

 

Ergebniswirksam

 

Ergebnisneutral im Eigenkapital

EUR

 

+100 bp

 

−25

 

104

 

 

–100 bp

 

25

 

−112

GBP

 

+100 bp

 

 

−9

 

 

–100 bp

 

 

9

USD

 

+100 bp

 

−3

 

75

 

 

–100 bp

 

3

 

−76

AUD

 

+100 bp

 

−3

 

8

 

 

–100 bp

 

3

 

−8

Sonstige Währungen

 

+100 bp

 

 

4

 

 

–100 bp

 

 

−4

Wechselkursrisiken

Die Linde Group ist aufgrund der internationalen Konzernaktivitäten einem Wechselkursrisiko ausgesetzt. Diese breite Streuung der Aktivitäten über verschiedene Währungsräume sowie das lokale Geschäftsmodell führen zu geringen Risikokonzentrationen für den Konzern.

Die Linde Group überwacht und steuert das Wechselkursrisiko, das sich auf den operativen Bereich auswirkt. Daher setzt sich das Bruttowechselkursrisiko aus allen operativen Tätigkeiten des Konzerns zusammen. Dieses Bruttowechselkursrisiko wird durch Sicherungsaktivitäten um etwa 82 Prozent vermindert (Vj. 86 Prozent). Im Ergebnis verbleibt somit in der Linde Group zum Abschlussstichtag ein Nettowechselkursrisiko aus operativen Tätigkeiten mit Fremdwährungsbezug in Höhe von 18 Prozent (Vj. 14 Prozent) des ursprünglichen ungesicherten Risikos.

Das Risiko von Wechselkursänderungen wird für Zwecke der internen Steuerung auf Basis eines Value at Risk überwacht, der sich auf die Positionen in anderen als der jeweiligen funktionalen Währung bezieht.

Internationalen Bankenstandards entsprechend wird der Value at Risk auf Basis historischer Daten (250 Werktage) berechnet. Der Value at Risk gibt den maximal möglichen Verlust auf Basis einer Wahrscheinlichkeit von 97,5 Prozent für eine Haltedauer von zwölf Monaten wieder. Die Berechnung berücksichtigt Korrelationen zwischen den betrachteten Transaktionen; das Risiko eines Portfolios ist grundsätzlich geringer als die Summe der jeweiligen Einzelrisiken.

Zum 31. Dezember 2015 betrug der Value at Risk 26 Mio. EUR (Vj. 17 Mio. EUR).

Sonstige Marktpreisrisiken

Die Linde Group ist aufgrund ihrer Energiebeschaffungen Risiken aus Warenpreisveränderungen ausgesetzt. Die Linde Group überwacht und steuert diese Warenpreisrisiken aus der Beschaffung von Strom und Erdgas für den Produktionseinsatz. Diese Sicherungsaktivitäten werden durch strenge Risikomanagementrichtlinien vorgegeben, deren Einhaltung permanent überwacht wird. Warenpreisrisiken werden hauptsächlich durch langfristige Lieferverträge gesichert oder im Rahmen der Ausgestaltung der Absatzverträge vermindert. In deutlich geringerem Umfang werden auch Derivate zur Absicherung von Strom-, Erdgas- und Propangaspreisrisiken eingesetzt. Das Warenpreisrisiko aus Finanzinstrumenten ist demnach nicht wesentlich.

Hedge Accounting

Cash Flow Hedges

Die Linde Group sichert Zahlungsströme auf Konzernebene sowie auf Gesellschaftsebene basierend auf vorgegebenen Mindestabsicherungsquoten. Auf Gesellschaftsebene werden künftige Transaktionen, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eintreten, gegen Wechselkursänderungsrisiken abgesichert. Hierfür wird eine rollierende, 15-monatige Budgetplanung bzw. die Planung individueller kundenspezifischer Projekte verwendet.

Diese Sicherungen werden regelmäßig als Cash Flow Hedges gemäß IAS 39 Financial Instruments: Recognition and Measurement bilanziert. Der effektive Teil des Gewinns oder Verlusts aus den sichernden Instrumenten wird direkt im Eigenkapital ausgewiesen und in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert, sobald die gesicherten Zahlungsströme ebenfalls die Gewinn- und Verlustrechnung berühren oder wenn eine abgesicherte zukünftige Transaktion nicht eintritt. Zusätzlich werden Zinsänderungsrisiken im Bezug auf bestimmte Finanzschulden oder zukünftige Finanzierungsmaßnahmen durch derivative Finanzinstrumente abgesichert und in Form eines Cash Flow Hedge bilanziert.

Die Linde Group sichert darüber hinaus Rohstoffpreisrisiken, die aus Beschaffungsgeschäften im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit entstehen und offene Risikopositionen darstellen. Um das Risikoausmaß zu begrenzen, setzt die Linde Group in geringem Umfang Strom-, Erdgas- und Propangasderivate ein. Üblicherweise werden solche Sicherungsbeziehungen ebenfalls als Cash Flow Hedge Accounting-Beziehungen designiert, soweit dies sachlich angemessen ist.

Falls die abgesicherten zukünftigen Transaktionen („forecast transactions“ gemäß IAS 39) zum Ansatz eines nicht finanziellen Vermögenswertes oder einer Verbindlichkeit führen, werden die Buchwerte derselben mit dem jeweiligen im Eigenkapital erfassten Betrag angepasst. Dies ist üblicherweise der Fall für Vermögenswerte des Anlagevermögens und Vorräte.

Die folgende Tabelle stellt eine Überleitung der Rücklage für Cash Flow Hedges dar:

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Rücklage für Cash Flow Hedges

 

 

 

 

 

in Mio. €

 

2015

 

2014

Anfangsbestand zum 01.01.

 

−259

 

−14

Zuführungen

 

7

 

−229

Auflösungen in die Gewinn- und Verlustrechnung

 

−18

 

−16

davon zu Umsatz

 

−12

 

−4

davon zu Kosten der umgesetzten Leistungen

 

−11

 

−13

davon zu Finanzerträgen und -aufwendungen

 

5

 

1

Endbestand zum 31.12.

 

−270

 

−259

Im Berichtsjahr wurden Erträge in Höhe von 2 Mio. EUR (Vj. 1 Mio. EUR) aufgrund von nicht eingetretenen geplanten Transaktionen im Finanzergebnis erfasst. Es handelte sich hierbei im Wesentlichen um Währungsabsicherungen auf geplante Fremdwährungsumsätze.

Im Berichtsjahr und im Vorjahr entstanden keine Ineffektivitäten aufgrund von Cash Flow Hedges.

Die Cash Flows und die Gewinne und Verluste aus diesen Sicherungsinstrumenten werden wie folgt erwartet:

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Cash Flows, Gewinne und Verluste aus Cash Flow Hedges – 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. €

 

In weniger als einem Jahr

 

Zwischen einem und fünf Jahren

 

In mehr als fünf Jahren

 

Gesamt

Cash Flows der Sicherungsinstrumente

 

4

 

−454

 

−199

 

−649

Gewinn/Verlust

 

−4

 

−134

 

−132

 

−270

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Cash Flows, Gewinne und Verluste aus Cash Flow Hedges – 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. €

 

In weniger als einem Jahr

 

Zwischen einem und fünf Jahren

 

In mehr als fünf Jahren

 

Gesamt

Cash Flows der Sicherungsinstrumente

 

−33

 

−322

 

−252

 

−607

Gewinn/Verlust

 

−8

 

−62

 

−189

 

−259

Fair Value Hedges

Zur Absicherung von Änderungen des beizulegenden Zeitwerts finanzieller Vermögenswerte und finanzieller Verbindlichkeiten aufgrund von Zinsänderungen setzt die Linde Group Zinsswaps ein. Wenn die Sicherung als effektiv betrachtet werden kann, wird der Buchwert des Sicherungsobjekts um die Änderungen des beizulegenden Zeitwerts angepasst, die auf das abgesicherte Risiko zurückzuführen sind.

Nachfolgende Tabelle zeigt die ergebniswirksam erfassten Änderungen von Grundgeschäften und Sicherungsinstrumenten in Fair Value Hedge-Beziehungen.

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Fair Value Hedges

 

 

 

 

 

in Mio. €

 

2015

 

2014

Aus abgesicherten Grundgeschäften

 

35

 

−44

Aus Sicherungsinstrumenten

 

−34

 

41

Ineffektivität

 

1

 

−3

Hedges of a Net Investment in a Foreign Operation

Die Linde Group sichert das Translationsrisiko sowohl durch Kredite in fremder Währung als auch durch Devisentermingeschäfte und Zinswährungsswaps ab. Grundsätzlich werden diese Sicherungen als „Hedges of a Net Investment in a Foreign Operation“ (im Folgenden „Net Investment Hedge“) gemäß IAS 39 Financial Instruments: Recognition and Measurement designiert. Dementsprechend wird der effektive Teil der Sicherungsbeziehungen dem Eigenkapital zugeführt. Sobald die ausländische Geschäftseinheit in der zeitlichen Folge veräußert oder aufgegeben wird, wird der im Eigenkapital erfasste Betrag in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert.

In den Geschäftsjahren 2015 und 2014 entstanden keine Ineffektivitäten aufgrund von Net Investment Hedges.

Beizulegende Zeitwerte der im Rahmen von Hedge Accounting designierten Finanzinstrumente:

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Beizulegende Zeitwerte von designierten Finanzinstrumenten

 

 

 

 

 

in Mio. €

 

2015

 

2014

Cash Flow Hedges

 

 

 

 

Devisentermingeschäfte

 

12

 

2

Zinsswaps/Zinswährungsswaps

 

−234

 

−203

Commodities

 

−22

 

−18

Finanzverbindlichkeiten

 

240

 

155

 

 

 

 

 

Fair Value Hedges

 

 

 

 

Zinsswaps

 

90

 

123

 

 

 

 

 

Net Investment Hedges

 

 

 

 

Devisentermingeschäfte

 

−60

 

−110

Zinswährungsswaps

 

−99

 

−18

Finanzverbindlichkeiten in fremder Währung

 

1.435

 

1.373

Gesamt

 

1.362

 

1.304