Emissionen in die Luft

Neben Emissionen von Treibhausgasen überwacht Linde weltweit in Übereinstimmung mit den jeweiligen lokalen Vorgaben auch den Ausstoß luftfremder Stoffe. Bei dem Betrieb der Luftzerlegungsanlagen des Unternehmens entstehen in der Regel kaum direkte Emissionen in die Luft. Bei anderen Herstellungsprozessen, etwa in Wasserstoffanlagen oder Dampfkesseln, fallen zum Teil Emissionen von anorganischen Gasen wie Kohlenstoffmonoxid (CO), Schwefeloxide (SOX) und Stickoxide (NOX) an. Leichtflüchtige organische Verbindungen (VOC) werden vor allem beim Lackieren und Reinigen von Metallen wie Gasflaschen, Speichertanks oder Anlagenteilen freigesetzt.

In Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern aus Wissenschaft und Forschung arbeitet Linde an Lösungen, Emissionen in die Luft zu verringern. Mit Hilfe der LoTOx™-Technologie des Unternehmens werden beispielsweise in Verbrennungsprozessen Stickoxide aus Abgasen entfernt und gespeichert. Weltweit hat Linde bis zum Ende des Berichtsjahres mehr als 30 solcher Systeme in Anlagen von Kunden installiert, vor allem in den USA und China. Diese vermeiden jährlich insgesamt mehr als 17.000 Tonnen NOX-Emissionen.