Produktion

Weltweit identifizieren und bewerten Experten des Unternehmens an Standorten Risiken, die durch die Produktion entstehen können. Um die höchsten Gefährdungspotenziale einheitlich zu erfassen, hat der Konzern zusätzlich das Major Hazards Review Programme (MHRP) eingeführt. Auf Basis dieses konzernweiten Systems legt Linde Kontrollmechanismen fest, um Risiken von Anlagen zu minimieren. Bis Ende 2015 hatte das Unternehmen mehr als 90 Prozent der betroffenen Anlagen durch den MHRP-Prozess überprüft. Darüber hinaus hat Linde im Jahr 2015 begonnen, einen globalen Standard für quantitative Risikoanalysen an Standorten einzuführen.

Die Sicherheit der Produktion berücksichtigt Linde bereits bei der Planung neuer Anlagen. Dazu gehört auch der Schutz besonders sensibler Ökosysteme. Im Berichtsjahr hat Linde für mehr als 600 Produktionsstandorte untersucht, ob sie sich in der Nähe von internationalen Schutzgebieten befinden. Keiner der untersuchten Standorte liegt in einem oder in unmittelbarer Nähe eines besonders sensiblen Schutzgebietes entsprechend der Definition der International Union for Conservation of Nature (IUCN).

Insgesamt wurden im Berichtsjahr rund 1.400 Audits für Sicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz an Standorten des Unternehmens durch Linde oder Dritte durchgeführt. Die internen Audits des Konzerns entsprechen den Vorgaben der internationalen Zertifizierungsverfahren für Qualität, Umweltmanagement und Sicherheit ISO 9001, ISO 14001 und OHSAS 18001. Eine Vielzahl von Standorten ist zusätzlich extern zertifiziert. Im Berichtsjahr wurden weitere Standorte zum Beispiel in Ecuador, China und Rumänien nach der Umweltmanagementnorm ISO 14001 extern zertifiziert. Anlagen des Unternehmens, die CO2 zur Herstellung kohlensäurehaltiger Getränke an die Lebensmittelindustrie liefern, sind zudem nach dem Standard für Lebensmittelsicherheit FSSC 22000 zertifiziert.