Rohstoffe

Durch den effizienten Einsatz von Ressourcen senkt Linde Auswirkungen auf die Umwelt und Kosten. Bei der Produktion seiner Gase ist Luft der wichtigste Rohstoff für den Konzern. Gemessen am Gewicht basierten über 80 Prozent der im Jahr 2015 von Linde verkauften Menge an Gasen auf dieser erneuerbaren Ressource. Bei Kohlenstoffdioxid, einem weiteren Hauptprodukt des Unternehmens, gewinnt Linde rund 80 Prozent des benötigten Rohstoffs aus Recyclingprozessen. Ein weiterer zentraler Rohstoff ist Erdgas. Darüber hinaus verarbeitet Linde vor allem Materialien wie Stahl oder Aluminium, hauptsächlich für die Herstellung von Komponenten im Anlagenbau. Der wichtigste Betriebsstoff für die Herstellung der Produkte ist Energie. Gasflaschen sind das wichtigste Verpackungsmaterial des Konzerns. Sie werden in der Regel wiederverwendet. Eine typische Gasflasche bei Linde hat eine Lebensdauer von vielen Jahren und wird durchschnittlich viermal im Jahr neu befüllt. Derzeit befinden sich rund 25 Mio. Gasflaschen des Unternehmens im Umlauf.

Linde untersucht seine Lieferkette in Bezug auf Konfliktmineralien , die im US-amerikanischen Dodd-Frank Act gelistet sind. Vor diesem Hintergrund müssen beispielsweise alle Zulieferer von Linde Electronics bestätigen, dass ihre Produkte konfliktfrei sind. Dies überprüft Linde im Rahmen der regelmäßigen Lieferanten-Audits.

Nachwachsende Rohstoffe

Technologien von Linde unterstützen den Einsatz erneuerbarer Energien und nachwachsender Rohstoffe. So ist das Unternehmen beispielsweise an einem im Jahr 2015 gestarteten Pilotprojekt in Mainz beteiligt, bei dem in der derzeit größten Elektrolyseanlage der Welt überschüssige erneuerbare Energie, vor allem aus Windkraft, genutzt wird, um Wasserstoff herzustellen. Siehe Forschung und Entwicklung. In Skandinavien können Kunden von Linde seit 2014 Wasserstoff beziehen, der vollständig mit erneuerbarer Energie, beispielsweise aus Windkraft, erzeugt wird und mit einer entsprechenden Herkunftsgarantie versehen ist.