Innovationen vorantreiben

Innovationskraft ist für Linde und seine Kunden ein maßgeblicher Treiber des gemeinsamen Erfolgs. Viele der langfristigen Kundenbeziehungen bauen auf unseren Ehrgeiz, gezielt technische Entwicklungen voranzutreiben. Wir gehen in Vorleistung, damit unsere Kunden die Herausforderungen von morgen meistern.

Dieser Antrieb nützt unseren Kunden ebenso wie uns: Im Ergebnis entstehen neue Produkte und verbesserte Dienstleistungen, mit denen wir uns bisher ungenutzte Marktchancen erschließen.

Smarter Wegbereiter

Digitales Zylinderventil

Glasgow

Größte Stadt Schottlands. Unter anderem die Erdöl-, Erdgas-, Chemie- und Biotech-Industrie machen Glasgow zum drittgrößten Industriezentrum in Großbritannien.

Weltkartensymbol Glasgow (Weltkarte)

55° 51I N, 4° 15I O

Big data ist die neue universelle Sprache des Fortschritts. Bei Linde beginnen die Zylinderventile zu kommunizieren, damit Kunden die Vorteile der Digitalisierung nutzen können. Das digitale Zylinderventil erleichtert nicht nur das tägliche Management von Industriegasen. Es steht auch stellvertretend für die Innovationskraft des Unternehmens, von der auch der Kunde profitiert.

In Schottland unternimmt Linde den nächsten Schritt in Richtung Industrie 4.0. Seit Dezember 2015 testet das Unternehmen in einem Feldversuch ein neues digitales Zylinderventil. Als Inspiration diente LIV® IQ ein smartes Ventil, das in der Medizinsparte bereits im Einsatz ist.

Digitales Zylinderventil (Photo)

Die Digitalisierung und das Internet der Dinge (Internet of Things) sind auch für Linde wichtige Themen. Das smarte Zylinderventil EVOS (TM) DCi ist ein Beispiel für Linde Innovationen in diesen Bereichen.

Die Weiterentwicklung trägt den Namen EVOS™ DCi und richtet sich an Kunden, die Industriegase beziehen. Die neue Generation von Gasflaschen meldet ihren Nutzern selbstständig Füllstand und Ort. Das Digitalventil ist online mit einem System verbunden, über das es die wesentlichen Koordinaten per App auf einen Blick liefert. Das Internet der Dinge, also die Vernetzung von Virtuellem und Materiellem, bedeutet einen Quantensprung in der Prozessoptimierung. Der Kunde weiß immer, wo seine Gasflaschen sind und wie deren Füllstand ist. Die Zeitersparnis ist enorm.

Dank des digitalen Zylinderventils kann Linde den Verbrauch von Kunden analysieren und schnell auf ihre Bedürfnisse reagieren. Das steigert die Effizienz und minimiert Risiken auf Kundenseite. So schützt die digitale Identität der Zylinder künftig etwa vor Liefer- und Produktionsunterbrechungen. Vereinfacht: Wenn der Inhalt einer Flasche zur Neige geht, ist die neue bereits auf dem Weg. Kunden, die sich keine Sorgen machen müssen um die Versorgungskette, haben mehr Kapazitäten für die Entwicklung ihres Geschäfts. Das gilt für den einzelnen Schweißer ebenso wie für Großkunden aus der Chemie- oder Raffinerieindustrie.

Das smarte Zylinderventil ist eine weitere Ausprägung des Technologiewandels. Der Schlüssel sind die digitalen Daten. Mit ihnen erschließt Linde die Märkte von morgen – für sich und für seine Kunden.


Überblick

Die vernetzte Gasflasche

Mit Hilfe des smarten Ventils können Kunden künftig ihren Gasverbrauch effizient überwachen, steuern und analysieren.
Die vernetzte Gasflasche (Illustration)

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