Sanfte Geburt

Prof. Dr. Krzysztof Szymanowski – Leiter der Geburtsklinik GPSK UM Posen (Bild)

Prof. Dr. Krzysztof Szymanowski – Leiter der Geburtsklinik GPSK UM, Posen

Reportage

Schmerzen lassen sich für Patienten nicht immer vollständig vermeiden – aber lindern. Beispielsweise mit medizinischen Gasen. Sie sind einfach anzuwenden und wirken schnell, etwa bei der Geburtshilfe. Jaroslaw Fil, Produktmanager in der Global Business Unit Healthcare, hat für Linde die Markteinführung eines Lachgas-Sauerstoff-Gemischs in Polen begleitet.

»Wir vertreiben das Gasegemisch bereits in 22 Ländern.«

Sybille Petersohn,
Global Business Manager Schmerzmittel

Das Universitätskrankenhaus GPSK in Posen (Polen) ist ein geeigneter Ort, um die Vorzüge eines besonderen Gasegemischs zu erklären: Die Neugeborenenstation der Klinik ist mit jährlich 7.000 Geburten eine der größten des Landes, und genau für den Einsatz in derartigen Einrichtungen ist das Linde Produkt vorgesehen. „Das Gasegemisch besteht zu 50 Prozent aus reinem Sauerstoff und zu 50 Prozent aus Distickstoffmonoxid, also Lachgas“, erläutert Jaroslaw Fil, Produktmanager im Geschäftsbereich Healthcare. „Es ist gut verträglich, wirkt schnell und lässt sich zudem mit anderen Schmerztherapien kombinieren.“

Bogumila Pawlak ist seit mehr als 25 Jahren Hebamme in der Posener Universitätsklinik und kennt die Wünsche der werdenden Mütter. „Viele Frauen wollen die Geburt ihres Kindes bewusst erleben, gleichzeitig aber auch die damit verbundenen Schmerzen so gut wie möglich reduzieren“, sagt sie. „Das Gasegemisch von Linde hilft dabei sehr, weil es nicht nur die Schmerzen lindert, sondern zusätzlich auch einen beruhigenden Effekt hat“, ergänzt Prof. Dr. Krzysztof Szymanowski, Leiter der Geburtsklinik GPSK. Ein weiterer Vorteil: Das Medikament, das durch Inhalation aufgenommen wird, lässt sich sehr einfach anwenden. Es kann auch ohne Anästhesisten nach einer kurzen Einweisung durch eine Hebamme von den künftigen Müttern selbst dosiert werden. Ein Argument, das auch Klinikchef Tomasz Opala überzeugt hat, weil sein Fachpersonal damit entlastet ist und sich komplizierteren Eingriffen widmen kann.

Bei der Markteinführung ging es Jaroslaw Fil und seinem Team vor allem um eine gezielte Aufklärung. „Wir haben unser Produkt den Experten in den Krankenhäusern vorgestellt und die Vorteile mit ihnen diskutiert. In Geburtsvorbereitungskursen wurde das Gasegemisch den Patientinnen von Hebammen vorgestellt“, berichtet der Linde Manager. Im Blickpunkt standen dabei rund 400 Geburtskliniken in ganz Polen.

Rund 250 Kliniken beliefert Linde mit dem Gasegemisch derzeit in Polen – ein Erfolg, wie auch Sybille Petersohn, Global Business Manager Schmerzmittel, sagt: „Wir vertreiben das Gasegemisch bereits in 22 Ländern. In Polen wurde es neu eingeführt, in England ist es dagegen schon seit etwa 40 Jahren in der Geburtshilfe fest etabliert.“ Nicht in allen Ländern wird das Produkt ausschließlich in diesem Bereich eingesetzt. In Frankreich und Dänemark etwa konzentriert sich Linde auf die Anwendung zur Schmerzbehandlung bei Kindern.

Etwas ist allen Regionen gemeinsam: Die Nachfrage nach dem Lachgas-Sauerstoff-Medikament von Linde wächst. Deshalb wird das Unternehmen in Polen eine eigene Füllstation für das Produkt in Betrieb nehmen – nach Frankreich und Schweden die dritte in Europa. Damit ist Linde gut vorbereitet, um auch weiterhin eine verlässliche und effiziente Versorgung seiner Kunden gewährleisten zu können.

Geburtsklinikchef Prof. Dr. Krzysztof Szymanowski und die leitende Hebamme Bogumila Pawlak vertrauen auf die Zuverlässigkeit von Linde. (Bild)

Geburtsklinikchef Prof. Dr. Krzysztof Szymanowski und die leitende Hebamme Bogumila Pawlak vertrauen auf die Zuverlässigkeit von Linde.

Geburtsklinik (Bild)

Geburtsklinik GPSK in Posen.

Das Sauerstoff-Lachgas-Gemisch von Linde wird wegen seiner Eigenschaften auf der Geburtsstation geschätzt. (Bild)

Das Lachgas-Sauerstoff-Gemisch von Linde wird wegen seiner Eigenschaften auf der Geburtsstation geschätzt. Es wird inhaliert – über ein Ventil kann die Dosierung von der werdenden Mutter individuell reguliert werden.