[15] Sachanlagen

Die Sachanlagen der Linde Group entwickelten sich im Geschäftsjahr 2013 wie folgt:

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Anlagenspiegel Sachanlagen – Anschaffungswerte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. €

 

Grundstücke, grundstücks­gleiche Rechte und Bauten

 

Technische Anlagen und Maschinen

 

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts­ausstattung

 

Anlagen im Bau

 

Gesamt

1

Angepasst um die Effekte aus der erstmaligen retrospektiven Anwendung neuer bzw. geänderter IFRS. Siehe Ziffer [7] im Konzernanhang.

Stand 01.01.2012 angepasst1

 

2.736

 

19.319

 

1.337

 

1.036

 

24.428

Währungsänderungen

 

40

 

91

 

21

 

–8

 

144

Zugänge aufgrund von Akquisitionen

 

37

 

499

 

18

 

9

 

563

Zugänge

 

32

 

402

 

67

 

1.435

 

1.936

Abgänge

 

18

 

263

 

38

 

16

 

335

Umbuchungen

 

81

 

882

 

94

 

–910

 

147

Umgliederung in zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte

 

–22

 

–7

 

–1

 

 

–30

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand 31.12.2012/
01.01.2013 angepasst1

 

2.886

 

20.923

 

1.498

 

1.546

 

26.853

Währungsänderungen

 

–99

 

–1.189

 

–81

 

–92

 

–1.461

Zugänge aufgrund von Akquisitionen

 

 

61

 

69

 

11

 

141

Zugänge

 

101

 

507

 

67

 

1.525

 

2.200

Abgänge

 

54

 

312

 

51

 

4

 

421

Umbuchungen

 

81

 

1.147

 

44

 

–1.225

 

47

Umgliederung in zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte

 

4

 

7

 

1

 

 

12

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand 31.12.2013

 

2.919

 

21.144

 

1.547

 

1.761

 

27.371

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Anlagenspiegel Sachanlagen – Kumulierte Abschreibungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. €

 

Grundstücke, grundstücks­gleiche Rechte und Bauten

 

Technische Anlagen und Maschinen

 

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts­ausstattung

 

Anlagen im Bau

 

Gesamt

1

Angepasst um die Effekte aus der erstmaligen retrospektiven Anwendung neuer bzw. geänderter IFRS. Siehe Ziffer [7] im Konzernanhang.

Stand 01.01.2012 angepasst1

 

1.225

 

12.199

 

1.045

 

16

 

14.485

Währungsänderungen

 

26

 

87

 

16

 

1

 

130

Zugänge aufgrund von Akquisitionen

 

 

 

 

 

Abschreibungen

 

83

 

1.071

 

93

 

 

1.247

Wertminderungen

 

1

 

20

 

 

10

 

31

Zuschreibungen

 

 

 

 

 

Abgänge

 

13

 

223

 

39

 

 

275

Umbuchungen

 

16

 

41

 

32

 

–4

 

85

Umgliederung in zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte

 

–15

 

–7

 

–1

 

 

–23

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand 31.12.2012/
01.01.2013 angepasst1

 

1.323

 

13.188

 

1.146

 

23

 

15.680

Währungsänderungen

 

–39

 

–718

 

–59

 

–1

 

–817

Zugänge aufgrund von Akquisitionen

 

 

 

 

 

Abschreibungen

 

87

 

1.153

 

99

 

 

1.339

Wertminderungen

 

 

69

 

 

1

 

70

Zuschreibungen

 

 

 

 

 

Abgänge

 

38

 

257

 

50

 

 

345

Umbuchungen

 

–1

 

60

 

 

–18

 

41

Umgliederung in zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte

 

11

 

7

 

1

 

 

19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand 31.12.2013

 

1.343

 

13.502

 

1.137

 

5

 

15.987

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nettobuchwert Stand 31.12.2013

 

1.576

 

7.642

 

410

 

1.756

 

11.384

Nettobuchwert Stand 31.12.2012 angepasst1

 

1.563

 

7.735

 

352

 

1.523

 

11.173

Die Sachanlagen enthalten auch gemietete Gebäude, technische Anlagen und andere Anlagen mit einem Buchwert von insgesamt 87 Mio. EUR (Vj. 86 Mio. EUR), die aufgrund der Gestaltung der ihnen zugrunde liegenden Leasingverträge (Finanzierungsleasing) der Linde Group als wirtschaftlichem Eigentümer zugerechnet werden. Von den 87 Mio. EUR entfallen 32 Mio. EUR (Vj. 33 Mio. EUR) auf Gebäude, 9 Mio. EUR (Vj. 4 Mio. EUR) auf technische Anlagen und Maschinen sowie 46 Mio. EUR (Vj. 49 Mio. EUR) auf Fahrzeuge.

Des Weiteren sind in den Sachanlagen auch technische Anlagen enthalten, die absatzseitig Gegenstand von eingebetteten Operating Leases sind. Die Summe der zukünftigen Mindestleasingzahlungen aus solchen eingebetteten Operating Leases, die innerhalb eines Jahres fällig sind, beträgt 31 Mio. EUR (Vj. 29 Mio. EUR). Im Zeitraum zwischen einem und fünf Jahren werden 290 Mio. EUR fällig (Vj. 251 Mio. EUR) und nach fünf Jahren werden 1,065 Mrd. EUR fällig (Vj. 1,185 Mrd. EUR).

Wertminderungstests erfolgten auf Basis des erzielbaren Betrags der untersuchten Vermögenswerte, wobei im Regelfall auf den Nutzungswert der Anlagen abgestellt wurde. Die verwendeten Diskontierungssätze (WACC) orientierten sich an den im Rahmen des Wertminderungstests für Geschäfts- oder Firmenwerte angewandten Diskontierungssätzen. Die Wertminderungen auf Sachanlagen betrugen im Geschäftsjahr 70 Mio. EUR (Vj. 31 Mio. EUR) und resultierten hauptsächlich aus gesunkenen Ertragserwartungen. Sie wurden im Wesentlichen auf Produktionsanlagen vorgenommen, die sich auf folgende berichtspflichtige Segmente der Linde Group verteilen: EMEA 5 Mio. EUR (Vj. 28 Mio. EUR), Asien/Pazifik 6 Mio. EUR (Vj. 2 Mio. EUR) sowie Amerika 59 Mio. EUR (Vj. 1 Mio. EUR).

Anhaltspunkt für die Durchführung des Wertminderungstests im berichtspflichtigen Segment Amerika war eine Neubeurteilung der lokalen Marktentwicklung in der verbleibenden Nutzungsdauer der betroffenen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten. Die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten umfassen Luftzerlegungs-Anlagen sowie das Verteilernetzwerk zu Füllstationen und Endkunden in Brasilien. Der verwendete Diskontierungsfaktor vor Steuern lag bei 11,8 Prozent. Der erzielbare Betrag der von der Wertminderung betroffenen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zum Zeitpunkt des Wertminderungstests betrug 95 Mio. EUR.

Im Berichtsjahr wurden – wie im Vorjahr – keine Wertaufholungen vorgenommen.

Weiterhin wurden Bauzeitzinsen in Höhe von 49 Mio. EUR (Vj. 47 Mio. EUR) aktiviert, basierend auf einem Zinssatz von 3,8 bis 4,5 Prozent vor Steuern (Vj. 3,7 bis 5,6 Prozent).

Im Berichtsjahr erfolgten Kürzungen der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des Sachanlagevermögens in Höhe von 6 Mio. EUR um Zuwendungen der öffentlichen Hand für Luftzerlegungs-Anlagen (Vj. 6 Mio. EUR).

Sachanlagen in Höhe von 56 Mio. EUR (Vj. 78 Mio. EUR) wurden als Sicherheit verpfändet.