[23] Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen

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Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen

 

 

 

 

 

in Mio. €

 

31.12.2013

 

31.12.2012
angepasst1

1

Angepasst um die Effekte aus der erstmaligen retrospektiven Anwendung neuer bzw. geänderter IFRS. Siehe Ziffer [7] im Konzernanhang.

Rückstellungen für Pensionen

 

1.011

 

1.087

Rückstellungen für pensionsähnliche Verpflichtungen

 

16

 

26

Rückstellungen insgesamt

 

1.027

 

1.113

Vermögenswerte aus Pensionen

 

243

 

275

Pensionsrückstellungen werden für Verpflichtungen aus Anwartschaften und aus laufenden Leistungen an berechtigte aktive und ehemalige Mitarbeiter der Linde Group sowie deren Hinterbliebene nach IAS 19 Employee Benefits gebildet.

Je nach rechtlichen, wirtschaftlichen und steuerlichen Gegebenheiten des jeweiligen Landes bestehen dabei unterschiedliche Systeme der Alterssicherung, die in der Regel auf Beschäftigungsdauer und Vergütung der Mitarbeiter basieren.

Die pensionsähnlichen Verpflichtungen beinhalten Überbrückungsgeldzahlungen in Deutschland sowie sonstige Verpflichtungen.

Für die betriebliche Altersversorgung kann grundsätzlich zwischen beitrags- und leistungsorientierten Versorgungssystemen differenziert werden. Bei beitragsorientierten Versorgungsplänen („Defined Contribution Plans“)  geht das Unternehmen über die Entrichtung von Beitragszahlungen an einen externen Versorgungsträger hinaus keine weiteren Verpflichtungen ein.

Bei leistungsorientierten Versorgungsplänen (Defined Benefit Plans) besteht die Verpflichtung des Unternehmens darin, die zugesagten Leistungen an aktive und frühere Mitarbeiter zu erfüllen, wobei zwischen Rückstellungssystemen und extern finanzierten Versorgungssystemen unterschieden wird. Die wesentlichen leistungsorientierten Pensionspläne der Linde Group sind im Folgenden beschrieben:

Die zugesagten Leistungen in Deutschland umfassen Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenleistungen. Diese Verpflichtungen basieren grundsätzlich auf einer beitragsorientierten Versorgungsregelung, wobei für Dienstzeiten vor dem 1. Januar 2002 Besitzstände aus früheren, endgehaltsbezogenen Versorgungsregelungen zu berücksichtigen sind. Zusätzlich bestehen Direktzusagen durch Entgeltumwandlung in Form eines Cash Balance Plan. Die Versorgungsleistungen ergeben sich hierbei auf Basis einer Zinsgarantie sowie der Performance der korrespondierenden Kapitalanlage. Es bestehen keine Mindestfinanzierungspflichten. Die Pensionsverpflichtungen in Deutschland sind teilweise über ein Contractual Trust Arrangement (CTA) ausfinanziert.

Die in UK bis zum 1. Juli 2003 zugesagten Leistungen sind dienstzeitabhängig und entgeltbezogen und umfassen Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenleistungen. Mit Wirkung zum 1. April 2011 wurden künftige inflationsabhängige Rentenerhöhungen und die Steigerungen der pensionsfähigen Bezüge der Höhe nach begrenzt.

Es bestehen gesetzliche, regulatorische und vertragliche Mindestfinanzierungspflichten. Die Pensionsverpflichtungen in UK sind vollständig ausfinanziert. Die leistungsorientierten Pensionspläne sind für Neuzugänge ab 1. Juli 2003 geschlossen.

Die in den USA zugesagten Leistungen umfassen Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenleistungen. Die Verpflichtungen basieren auf dienstzeitabhängigen und gehaltsabhängigen Versorgungsregelungen, die im Wesentlichen als Cash Balance Plan ausgestaltet sind. Die Planteilnehmer haben ein Wahlrecht auf Einmalzahlung oder jährliche Rentenzahlungen. Es bestehen gesetzliche und regulatorische Mindestfinanzierungsverpflichtungen. Die Pensionsverpflichtungen in den USA sind derzeit vollständig ausfinanziert.

Die Höhe der leistungsorientierten Pensionsverpflichtung (versicherungsmathematischer Barwert der erdienten Versorgungsansprüche bzw. „Defined Benefit Obligation“, DBO) wurde nach versicherungsmathematischen Methoden berechnet, für die Schätzungen unumgänglich sind. Dabei spielen neben den Annahmen zur Lebenserwartung und Invalidisierung die folgenden Prämissen eine Rolle, die von der wirtschaftlichen Situation des jeweiligen Landes abhängen, wobei für das Ausland verpflichtungsgewichtete Durchschnitte angegeben sind:

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Prämissen zur Berechnung der Pensionsrückstellungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutschland

 

UK

 

Übriges Europa

 

USA

 

Übrige Länder

in Prozent

 

2013

 

2012

 

2013

 

2012

 

2013

 

2012

 

2013

 

2012
ange­passt1

 

2013

 

2012
ange­passt1

1

Angepasst um die Effekte aus der erstmaligen retrospektiven Anwendung neuer bzw. geänderter IFRS. Siehe Ziffer [7] im Konzernanhang.

Abzinsungs­faktor

 

3,70

 

3,50

 

4,65

 

4,60

 

3,35

 

2,04

 

4,00

 

2,80

 

5,37

 

4,80

Anwart­schafts­dynamik

 

2,50

 

2,50

 

3,00

 

2,50

 

2,96

 

3,49

 

 

 

4,22

 

4,40

Renten­dynamik

 

2,00

 

2,00

 

3,50

 

3,00

 

1,16

 

0,95

 

1,92

 

1,97

 

2,99

 

3,15

Die Anwartschaftsdynamik umfasst erwartete zukünftige Gehaltssteigerungen, die unter anderem in Abhängigkeit von der Inflation und der wirtschaftlichen Situation jährlich geschätzt werden.

Die im Folgenden dargestellte Sensitivitätsanalyse zeigt auf, wie sich der Barwert der leistungsorientierten Pensionsverpflichtung veränderte, wenn jeweils eine versicherungsmathematische Annahme (unter Beibehaltung der übrigen versicherungsmathematischen Annahmen) geändert würde. Mögliche Korrelationseffekte zwischen den einzelnen Annahmen werden nicht berücksichtigt.

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Sensitivitätsanalyse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verände­rung

 

Deutsch­land

 

UK

 

Übriges Europa

 

USA

 

Übrige Länder

 

Gesamt

in Mio. €

 

 

 

31.12.2013

 

31.12.2013

 

31.12.2013

 

31.12.2013

 

31.12.2013

 

31.12.2013

 

 

+ 50 bp

 

−72

 

−260

 

−55

 

−22

 

−13

 

−422

Diskon­tierungszins

 

– 50 bp

 

82

 

285

 

63

 

24

 

15

 

469

 

 

+ 50 bp

 

8

 

 

11

 

2

 

6

 

27

Anwart­schafts­dynamik

 

– 50 bp

 

−9

 

 

−10

 

−2

 

−5

 

−26

 

 

+ 50 bp

 

56

 

228

 

51

 

 

6

 

341

Renten­dynamik

 

– 50 bp

 

−52

 

−212

 

−50

 

 

−5

 

−319

Eine Veränderung der Restlebenserwartung um +1 Jahr würde bei den Pensionsplänen in Deutschland zu einem Anstieg der DBO um 5,1 Prozent und in UK zu einem Anstieg der DBO um 3,0 Prozent führen. Die Sensitivitätsanalyse der Lebenserwartung basiert auf dem Pensionsbestand zum 31. Dezember 2012. Auf eine Sensitivitätsanalyse der Restlebenserwartung für die Pensionspläne in den USA wird verzichtet, da die Planteilnehmer in der Regel vom Wahlrecht der Einmalauszahlung Gebrauch machen.

Hinsichtlich der Lebenserwartung werden in Deutschland die von Prof. Dr. Klaus Heubeck entwickelten „Richttafeln 2005 G“ (Generationstafeln) zugrunde gelegt. Die Pensionspläne in UK verwenden eigene Sterbetafeln und biometrische Grundlagen. Diese werden aus der tatsächlichen Erfahrung eines Pools vergleichbarer Pensionspläne ermittelt. Die zum Bilanzstichtag für die Pensionspläne in UK zugrunde gelegte durchschnittliche Restlebenserwartung beträgt bei einem 65-jährigen Pensionär 22,1 Jahre, bei einer 65-jährigen Pensionärin 24,1 Jahre; die künftige durchschnittliche Restlebenserwartung im Pensionsalter von 65 Jahren beträgt bei heute 45-jährigen aktiven Männern 23,3 Jahre und bei heute 45-jährigen aktiven Frauen 25,2 Jahre.

Überleitung der leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen („Defined Benefit Obligation“) und des Planvermögens:

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Überleitung der DBO und des Planvermögens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutschland

 

UK

 

Übriges Europa

 

USA

 

Übrige Länder

 

Gesamt

in Mio. €

 

Defined Benefit Obli­gation

 

Plan­ver­mögen

 

Defined Benefit Obli­gation

 

Plan­ver­mögen

 

Defined Benefit Obli­gation

 

Plan­ver­mögen

 

Defined Benefit Obli­gation

 

Plan­ver­mögen

 

Defined Benefit Obli­gation

 

Plan­ver­mögen

 

Defined Benefit Obli­gation

 

Plan­ver­mögen

1

Angepasst um die Effekte aus der erstmaligen retrospektiven Anwendung neuer bzw. geänderter IFRS. Siehe Ziffer [7] im Konzernanhang.

Stand 01.01.2012

 

955

 

−376

 

2.978

 

−3.119

 

719

 

−520

 

476

 

−523

 

273

 

−304

 

5.401

 

−4.842

Dienstzeitaufwand

 

17

 

 

39

 

 

9

 

 

1

 

 

13

 

 

79

 

Laufender Dienstzeit­aufwand

 

17

 

 

37

 

 

15

 

 

15

 

 

12

 

 

96

 

Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand

 

 

 

2

 

 

−6

 

 

 

 

 

 

−4

 

Effekte aus Planabgeltungen

 

 

 

 

 

 

 

−14

 

 

1

 

 

−13

 

Zinsaufwand (+)/Zinsertrag (–)1

 

43

 

−15

 

145

 

−159

 

28

 

−20

 

21

 

−22

 

17

 

−20

 

254

 

−236

Neubewertungen

 

162

 

−25

 

35

 

32

 

79

 

−57

 

66

 

−26

 

40

 

−11

 

382

 

−87

Erträge (–)/Aufwendungen (+) aus dem Planvermögen (ohne bereits im Zinsertrag erfasste Beträge)1

 

 

−25

 

 

32

 

 

−57

 

 

−26

 

 

−11

 

 

−87

Ver­siche­rungs­mathe­ma­tische Gewinne (–) bzw. Verluste (+)

 

162

 

 

35

 

 

79

 

 

66

 

 

40

 

 

382

 

Effekte aus Änderungen der demografischen Annahmen

 

 

 

 

 

3

 

 

1

 

 

 

 

4

 

Effekte aus Änderungen der finanziellen Annahmen

 

158

 

 

49

 

 

86

 

 

65

 

 

23

 

 

381

 

Effekte aus erfahrungs­bedingten Anpassungen

 

4

 

 

−14

 

 

−10

 

 

 

 

17

 

 

−3

 

Arbeitgeberbeiträge

 

 

−1

 

 

−72

 

 

−18

 

 

 

 

−10

 

 

−101

Arbeitnehmerbeiträge

 

10

 

−10

 

1

 

−1

 

6

 

−6

 

 

 

1

 

−1

 

18

 

−18

Gezahlte Versorgungs­leistungen

 

−49

 

1

 

−121

 

121

 

−32

 

25

 

−23

 

22

 

−27

 

24

 

−252

 

193

Zahlungen für Abgeltungen

 

 

 

 

 

 

 

−19

 

19

 

 

 

−19

 

19

Auswirkungen von Wechselkurs­änderungen

 

 

 

83

 

−86

 

7

 

−3

 

−11

 

9

 

−3

 

6

 

76

 

−74

Veränderungen Konsoli­dierungskreis/sonstige Veränderungen1

 

 

1

 

 

 

−2

 

2

 

 

 

8

 

10

 

6

 

13

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand 31.12.2012/
01.01.2013 angepasst1

 

1.138

 

−425

 

3.160

 

−3.284

 

814

 

−597

 

511

 

−521

 

322

 

−306

 

5.945

 

−5.133

Dienstzeitaufwand

 

26

 

 

38

 

 

21

 

 

16

 

 

11

 

 

112

 

Laufender Dienstzeitaufwand

 

26

 

 

37

 

 

22

 

 

16

 

 

14

 

 

115

 

Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand

 

 

 

1

 

 

−1

 

 

 

 

−3

 

 

−3

 

Effekte aus Planabgeltungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zinsaufwand (+)/Zinsertrag (–)1

 

39

 

−15

 

137

 

−143

 

22

 

−16

 

14

 

−14

 

15

 

−13

 

227

 

−201

Neubewertungen

 

−24

 

27

 

135

 

−49

 

−49

 

11

 

−45

 

−22

 

−19

 

−20

 

−2

 

−53

Erträge (–)/Aufwendungen (+) aus dem Planvermögen (ohne bereits im Zinsertrag erfasste Beträge)1

 

 

27

 

 

−49

 

 

11

 

 

−22

 

 

−20

 

 

−53

Ver­siche­rungs­mathe­ma­tische Gewinne (–) bzw. Verluste (+)

 

−24

 

 

135

 

 

−49

 

 

−45

 

 

−19

 

 

−2

 

Effekte aus Änderungen der demografischen Annahmen

 

 

 

 

 

 

 

−1

 

 

4

 

 

3

 

Effekte aus Änderungen der finanziellen Annahmen

 

−30

 

 

168

 

 

−41

 

 

−34

 

 

−28

 

 

35

 

Effekte aus erfahrungs­bedingten Anpassungen

 

6

 

 

−33

 

 

−8

 

 

−10

 

 

5

 

 

−40

 

Arbeitgeberbeiträge

 

 

−2

 

 

−54

 

 

−18

 

 

 

 

−10

 

 

−84

Arbeitnehmerbeiträge

 

10

 

−10

 

1

 

−1

 

6

 

−6

 

 

 

1

 

−1

 

18

 

−18

Gezahlte Versorgungs­leistungen

 

−50

 

2

 

−116

 

116

 

−26

 

20

 

−27

 

24

 

−24

 

21

 

−243

 

183

Zahlungen für Abgeltungen

 

 

 

 

 

−82

 

73

 

 

 

−5

 

5

 

−87

 

78

Auswirkungen von Wechselkurs­änderungen

 

 

 

−64

 

70

 

−13

 

8

 

−19

 

21

 

−45

 

50

 

−141

 

149

Veränderungen Konsoli­dierungskreis/
sonstige Veränderungen

 

 

 

 

3

 

9

 

−1

 

 

 

3

 

4

 

12

 

6

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand 31.12.2013

 

1.139

 

−423

 

3.291

 

−3.342

 

702

 

−526

 

450

 

−512

 

259

 

−270

 

5.841

 

−5.073

Im aktuellen Berichtsjahr gab es in den USA keine Planabgeltung. Im Vorjahr führte in den USA eine Planabgeltung für bestimmte Teile der leistungsorientierten Versorgungszusagen zu einem Ertrag aus Planabgeltung in Höhe von 14 Mio. EUR.

In den Niederlanden führte im Berichtsjahr eine Umgestaltung der Pensionsverpflichtungen zu einer Planabgeltung, die eine Reduktion der Pensionsverpflichtungen in Höhe von 82 Mio. EUR sowie eine Reduktion des Planvermögens um 73 Mio. EUR zur Folge hatte.

In Südafrika wurden wie im Vorjahr Finanzierungsüberschüsse in Höhe von 5 Mio. EUR (Vj. 10 Mio. EUR) aus leistungsorientierten Pensionsplänen für die Finanzierung von beitragsorientierten Pensionsplänen verwendet.

Die retrospektive Anpassung neuer IFRS (siehe Ziffer [7]) hatte im Berichtsjahr im übrigen Europa einen Zugang der leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen in Höhe von 7 Mio. EUR zur Folge. Im Vorjahr führte die retrospektive Anpassung neuer IFRS in den übrigen Ländern zu einem Zugang bei den leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen in Höhe von 8 Mio. EUR.

Die tatsächlichen Erträge aus dem Planvermögen der externen Versorgungsträger betrugen im Geschäftsjahr 254 Mio. EUR (Vj. 323 Mio. EUR). Sie waren somit deutlich höher als die Zinserträge aus dem Planvermögen in Höhe von 201 Mio. EUR (Vj. 236 Mio. EUR), berechnet mit dem korrespondierenden DBO-Zinssatz.

Im Geschäftsjahr 2014 werden Zahlungen von Arbeitgeberbeiträgen zugunsten von Planvermögen bei externen Versorgungsträgern in Höhe von 85 Mio. EUR erwartet. Darin enthalten sind 30 Mio. EUR (2013: 30 Mio. EUR) Sonderzahlungen in UK zur mittelfristigen Schließung einer weiterhin bestehenden Deckungslücke der dortigen Pensionspläne nach lokalen Bewertungsregeln. Der entsprechende Dotierungsplan läuft noch bis März 2017 oder endet vorzeitig, sollte die Deckungslücke geschlossen sein. Die Zahlungen von Arbeitgeberbeiträgen im Berichtsjahr betrugen 84 Mio. EUR.

Der Aufwand für im Geschäftsjahr hinzuerworbene Versorgungsansprüche und der Nettozinsaufwand des jeweiligen Geschäftsjahres werden in jedem Geschäftsjahr auf Basis der Vorjahresnettoverpflichtung zum jeweiligen Bewertungsstichtag ermittelt.

Die gewichtete durchschnittliche Laufzeit (Duration) der leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen in der Linde Group beträgt zum 31. Dezember 2013 15,2 Jahre (Vj. 16,5 Jahre).

In der Berichtsperiode wurden folgende Posten aus leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen in der GuV erfasst:

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Pensionsaufwand aus den leistungsorientierten Pensionsplänen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutschland

 

UK

 

Übriges Europa

 

USA

 

Übrige Länder

 

Gesamt

in Mio. €

 

2013

 

2012
an­ge­passt1

 

2013

 

2012
an­ge­passt1

 

2013

 

2012
an­ge­passt1

 

2013

 

2012
an­ge­passt1

 

2013

 

2012
an­ge­passt1

 

2013

 

2012
an­ge­passt1

1

Angepasst um die Effekte aus der erstmaligen retrospektiven Anwendung neuer bzw. geänderter IFRS. Siehe Ziffer [7] im Konzernanhang.

Dienstzeitaufwand

 

26

 

17

 

38

 

39

 

21

 

9

 

16

 

1

 

11

 

13

 

112

 

79

Laufender Dienstzeitaufwand

 

26

 

17

 

37

 

37

 

22

 

15

 

16

 

15

 

14

 

12

 

115

 

96

Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand

 

 

 

1

 

2

 

−1

 

−6

 

 

 

−3

 

 

−3

 

−4

Gewinne (–)/Verluste (+) aus Planabgeltungen

 

 

 

 

 

 

 

 

−14

 

 

1

 

 

−13

Nettozinsaufwand (+)/-ertrag (–)

 

24

 

28

 

−6

 

−14

 

6

 

8

 

 

−1

 

2

 

−3

 

26

 

18

Zinsaufwand aus DBO

 

39

 

43

 

137

 

145

 

22

 

28

 

14

 

21

 

15

 

17

 

227

 

254

Zinsertrag aus Planvermögen

 

−15

 

−15

 

−143

 

−159

 

−16

 

−20

 

−14

 

−22

 

−13

 

−20

 

−201

 

−236

Sonstige ergebnis­wirksame Effekte

 

 

 

3

 

 

 

 

 

 

 

 

3

 

Summe Nettopensionsaufwand

 

50

 

45

 

35

 

25

 

27

 

17

 

16

 

 

13

 

10

 

141

 

97

Zur externen Finanzierung der leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen werden von der Linde Group international übliche Modelle zur Auslagerung von Pensionsvermögen eingesetzt (beispielsweise Pensionsfonds und Contractual Trust Arrangements). Über externe Versorgungsträger finanzierte Versorgungspläne bestehen im Wesentlichen in Australien, Deutschland, Großbritannien, Hongkong, Irland, Kanada, Neuseeland, den Niederlanden, Norwegen, der Schweiz, Spanien, Südafrika und den USA.

Linde ist in einigen Ländern aufgrund gesetzlicher oder vertraglicher Vereinbarungen zur Einzahlung in Planvermögen verpflichtet. Diese Erhöhungen des Planvermögens können jedoch in bestimmten Ländern nicht zu dem Ansatz eines Vermögenswertes aufgrund der Vorschriften des IAS 19.64 („asset ceiling“) führen (IFRIC 14). Hierdurch ergab sich im Berichtszeitraum keine erfolgsneutrale Erhöhung der Pensionsrückstellung bzw. Verminderung eines Vermögenswertes aus Pensionen für Pläne mit derartigen Einzahlungsverpflichtungen.

Finanzierungsstatus der leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen:

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Finanzierungsstatus der Defined Benefit Obligation

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutschland

 

UK

 

Übriges Europa

 

USA

 

Übrige Länder

 

Gesamt

 

 

2013

 

2012

 

2013

 

2012

 

2013

 

2012

 

2013

 

2012
an­ge­passt1

 

2013

 

2012
an­ge­passt1

 

2013

 

2012
an­ge­passt1

1

Angepasst um die Effekte aus der erstmaligen retrospektiven Anwendung neuer bzw. geänderter IFRS. Siehe Ziffer [7] im Konzernanhang.

Versiche­rungs­mathe­matischer Barwert der Versorgungszusagen (Defined Benefit Obligation)

 

1.139

 

1.138

 

3.291

 

3.160

 

702

 

814

 

450

 

511

 

259

 

322

 

5.841

 

5.945

davon rück­stel­lungs­finan­zierte Ver­sorgungs­an­sprüche

 

420

 

424

 

 

 

129

 

138

 

67

 

90

 

35

 

28

 

651

 

680

davon extern finan­zierte Ver­sorgungs­an­sprüche

 

719

 

714

 

3.291

 

3.160

 

573

 

676

 

383

 

421

 

224

 

294

 

5.190

 

5.265

Beizu­legender Zeit­wert des Planvermögens

 

−423

 

−425

 

−3.342

 

−3.284

 

−526

 

−597

 

−512

 

−521

 

−270

 

−306

 

−5.073

 

−5.133

Netto­verpflich­tung

 

716

 

713

 

−51

 

−124

 

176

 

217

 

−62

 

−10

 

−11

 

16

 

768

 

812

Bilanzwert zum 31.12.

 

716

 

713

 

−51

 

−124

 

176

 

217

 

−62

 

−10

 

−11

 

16

 

768

 

812

davon Pensions­rückstellung (+)

 

716

 

713

 

4

 

5

 

176

 

217

 

68

 

92

 

47

 

60

 

1.011

 

1.087

davon Vermögens­wert (–)

 

 

 

−55

 

−129

 

 

 

−130

 

−102

 

−58

 

−44

 

−243

 

−275

Im Zusammenhang mit den leistungsorientierten Pensionsplänen ist die Linde Group verschiedenen Risiken ausgesetzt. Neben allgemeinen versicherungsmathematischen Risiken ist die Linde Group Währungsrisiken sowie dem Anlagerisiko aus Planvermögen ausgesetzt. Siehe Chancen- und Risikobericht.

Im Zeitablauf können Planvermögen und leistungsorientierte Pensionsverpflichtungen schwanken. Um solche Schwankungen auszugleichen, werden im Rahmen der Vermögensverwaltung des Planvermögens die möglichen Schwankungen der leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen mitberücksichtigt. Im Idealfall verhalten sich das Planvermögen und die Pensionsverpflichtungen bei exogenen Einflussfaktoren gleichläufig, so dass ein natürlicher Schutz gegen diese Einflussfaktoren besteht (sog. Liability Driven Investment). Des Weiteren führt die breit angelegte Portfoliostruktur des Planvermögens in der Linde Group zu einer Diversifizierung der Kapitalmarktrisiken.

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Portfoliostruktur des Pensionsvermögens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutschland

 

UK

 

Übriges Europa

 

USA

 

Übrige Länder

 

Gesamt

 

 

2013

 

2012

 

2013

 

2012

 

2013

 

2012

 

2013

 

2012
an­ge­passt1

 

2013

 

2012
an­ge­passt1

 

2013

 

in %

 

2012

 

in %

1

Angepasst um die Effekte aus der erstmaligen retrospektiven Anwendung neuer bzw. geänderter IFRS. Siehe Ziffer [7] im Konzernanhang.

Aktien

 

140

 

110

 

638

 

602

 

153

 

121

 

178

 

175

 

114

 

139

 

1.223

 

24,1

 

1.147

 

22,3

Fest­verzins­liche Wert­papiere

 

230

 

255

 

2.285

 

2.200

 

281

 

271

 

275

 

288

 

102

 

106

 

3.173

 

62,5

 

3.120

 

60,8

Immobilien

 

29

 

25

 

121

 

127

 

38

 

37

 

 

 

13

 

18

 

201

 

4,0

 

207

 

4,0

Versiche­rungen

 

 

 

 

 

45

 

121

 

 

 

14

 

14

 

59

 

1,2

 

135

 

2,7

Sonstiges

 

24

 

35

 

298

 

354

 

9

 

46

 

59

 

58

 

27

 

31

 

417

 

8,2

 

524

 

10,2

Gesamt

 

423

 

425

 

3.342

 

3.283

 

526

 

596

 

512

 

521

 

270

 

308

 

5.073

 

100,0

 

5.133

 

100,0

Das Planvermögen setzt sich im Wesentlichen aus Aktien und festverzinslichen Wertpapieren zusammen. Für Immobilien und Versicherungen liegen keine notierten Marktpreise an einem aktiven Markt vor.

Finanzinstrumente, die von Gesellschaften der Linde Group emittiert wurden, sind im Planvermögen nicht in wesentlichem Umfang enthalten. Von Konzerngesellschaften genutzte Immobilien sind nicht enthalten.

Beitragsorientierte Pensionspläne

Die Summe aller beitragsorientierten Pensionsaufwendungen betrug 169 Mio. EUR (Vj. 162 Mio. EUR). Davon entfielen auf Beiträge an staatliche Versorgungseinrichtungen im Berichtsjahr 84 Mio. EUR (Vj. 87 Mio. EUR).