Vermögenslage

Linde hat im Berichtsjahr 2013 die kontinuierliche Weiterentwicklung des Geschäfts durch gezielte Investitionen und Akquisitionen unterstützt. Dabei standen Investitionen in den Produktbereich Healthcare und in Großprojekte erneut im Vordergrund. Die Großprojekte dienten dem Ausbau des On-site-Bereichs sowie des Geschäfts mit Flüssiggasen. Die Entwicklung der Vermögenslage wurde in den vergangenen zwölf Monaten im hohen Maße durch Währungskurseffekte beeinflusst.

Die Bilanzsumme ist zum 31. Dezember 2013 um 1,548 Mrd. EUR auf 32,749 Mrd. EUR gesunken (31. Dezember 2012: 34,297 Mrd. EUR). Mit 81 Prozent bzw. 26,516 Mrd. EUR entfiel der wesentliche Teil der Bilanzsumme auf langfristige Vermögenswerte. Innerhalb der langfristigen Vermögenswerte bildeten der Geschäfts- oder Firmenwert mit 10,395 Mrd. EUR (31. Dezember 2012: 10,826 Mrd. EUR) sowie die Sachanlagen mit 11,384 Mrd. EUR (31. Dezember 2012: 11,173 Mrd. EUR) die größten Posten.

Der Geschäfts- oder Firmenwert lag im Berichtszeitraum um 431 Mio. EUR unter dem Vorjahr. Den Zugängen aufgrund von Akquisitionen in Höhe von 122 Mio. EUR standen Währungskurseffekte von −550 Mio. EUR entgegen. Die Zugänge im Berichtszeitraum resultierten im Wesentlichen aus dem Kauf des französischen Homecare-Anbieters Calea France SAS sowie dem Erwerb der restlichen Anteile an dem bisherigen Joint Venture OCAP.

Die übrigen immateriellen Vermögenswerte haben sich im Berichtsjahr um 567 Mio. EUR auf 3,076 Mrd. EUR verringert (31. Dezember 2012: 3,643 Mrd. EUR). Diese Entwicklung ist unter anderem auf Währungskurseffekte von −271 Mio. EUR zurückzuführen. Die Zugänge aufgrund von Akquisitionen und Investitionen betrugen im Berichtszeitraum 20 Mio. EUR. Gegenläufig wirkten sich hier Abschreibungseffekte aus.

Die Sachanlagen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 211 Mio. EUR auf 11,384 Mrd. EUR. Auch hier sind Zugänge aufgrund von Akquisitionen (141 Mio. EUR) und Investitionen in Höhe von 2,200 Mrd. EUR zu berücksichtigen.

Gegenläufige Effekte waren hier durch Abschreibungen und Wertminderungen in Höhe von 1,409 Mrd. EUR sowie durch die Entwicklung von Fremdwährungskursen zu verzeichnen.

Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures haben sich – im Wesentlichen durch die positiven Ergebnisbeiträge dieser Unternehmen – im Berichtszeitraum um 6 Mio. EUR auf 214 Mio. EUR erhöht. Gegenläufig wirkten sich auch hier Währungskurseffekte aus.

Die Forderungen aus Finanzierungsleasing – die sich fast ausschließlich auf die gemäß IFRIC 4 als Leasing klassifizierten, langfristigen Gaslieferverträge beziehen – sind um 113 Mio. EUR auf 327 Mio. EUR gesunken. Der Rückgang resultierte aus der planmäßigen Amortisierung dieser Leasingforderungen.

Innerhalb der kurzfristigen Vermögenswerte haben sich die Wertpapiere – im Wesentlichen durch Verkäufe – um 654 Mio. EUR auf 170 Mio. EUR verringert (31. Dezember 2012: 824 Mio. EUR).

Das Eigenkapital lag mit 13,586 Mrd. EUR um 72 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert (31. Dezember 2012: 13,658 Mrd. EUR), wobei der Rückgang hauptsächlich aus Währungskurseffekten in Höhe von −1,325 Mrd. EUR (Vj. −201 Mio. EUR) sowie aus der Dividendenauszahlung in Höhe von 563 Mio. EUR (Vj. 497 Mio. EUR) resultierte. Gegenläufig wirkte sich das Ergebnis nach Steuern aus. Es betrug zum Stichtag 1,430 Mrd. EUR (Vj. 1,341 Mrd. EUR) und führte zu einer Erhöhung des Konzerneigenkapitals. Die Eigenkapitalquote betrug zum 31. Dezember 2013 41,5 Prozent (31. Dezember 2012: 39,8 Prozent).

Die Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen sanken um 86 Mio. EUR auf 1,027 Mrd. EUR (31. Dezember 2012: 1,113 Mrd. EUR). Hauptursache dafür war die Veränderung der versicherungsmathematischen Annahmen.

Hinsichtlich außerbilanziellen Verpflichtungen wird auf den Konzernanhang Ziffer [38] verwiesen.

Bilanzstruktur in Prozent der Bilanzsumme von 32,749 Mrd. EUR (VJ. 34,297 Mrd. EUR)
Bilanzstruktur in Prozent der Bilanzsumme von 32,749 Mrd. Eur (Vj. 34,297 Mrd. Eur) (Tortendiagramm)