[15] Sachanlagen

Die Sachanlagen der Linde Group entwickelten sich im Geschäftsjahr 2014 wie folgt:

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Anlagenspiegel Sachanlagen – Anschaffungswerte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. €

 

Grundstücke, grundstücks­gleiche Rechte und Bauten

 

Technische Anlagen und Maschinen

 

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts­ausstattung

 

Anlagen im Bau

 

Gesamt

Stand 01.01.2013

 

2.886

 

20.923

 

1.498

 

1.546

 

26.853

Währungsänderungen

 

−99

 

−1.189

 

−81

 

−92

 

−1.461

Zugänge aufgrund von Akquisitionen

 

 

61

 

69

 

11

 

141

Zugänge

 

101

 

507

 

67

 

1.525

 

2.200

Abgänge

 

54

 

312

 

51

 

4

 

421

Umbuchungen

 

81

 

1.147

 

44

 

−1.225

 

47

Umgliederung in zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte

 

4

 

7

 

1

 

 

12

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand 31.12.2013/01.01.2014

 

2.919

 

21.144

 

1.547

 

1.761

 

27.371

Währungsänderungen

 

22

 

974

 

−31

 

44

 

1.009

Zugänge aufgrund von Akquisitionen

 

 

 

 

4

 

4

Zugänge

 

28

 

436

 

72

 

1.362

 

1.898

Abgänge

 

40

 

408

 

71

 

3

 

522

Umbuchungen

 

88

 

979

 

50

 

−1.081

 

36

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand 31.12.2014

 

3.017

 

23.125

 

1.567

 

2.087

 

29.796

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Anlagenspiegel Sachanlagen – Kumulierte Abschreibungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. €

 

Grundstücke, grundstücks­gleiche Rechte und Bauten

 

Technische Anlagen und Maschinen

 

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts­ausstattung

 

Anlagen im Bau

 

Gesamt

Stand 01.01.2013

 

1.323

 

13.188

 

1.146

 

23

 

15.680

Währungsänderungen

 

−39

 

−718

 

−59

 

−1

 

−817

Abschreibungen

 

87

 

1.153

 

99

 

 

1.339

Wertminderungen

 

 

69

 

 

1

 

70

Abgänge

 

38

 

257

 

50

 

 

345

Umbuchungen

 

−1

 

60

 

 

−18

 

41

Umgliederung in zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte

 

11

 

7

 

1

 

 

19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand 31.12.2013/01.01.2014

 

1.343

 

13.502

 

1.137

 

5

 

15.987

Währungsänderungen

 

−11

 

525

 

−24

 

9

 

499

Abschreibungen

 

85

 

1.195

 

99

 

 

1.379

Wertminderungen

 

14

 

74

 

5

 

120

 

213

Abgänge

 

26

 

379

 

70

 

 

475

Umbuchungen

 

1

 

63

 

−22

 

 

42

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand 31.12.2014

 

1.406

 

14.980

 

1.125

 

134

 

17.645

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nettobuchwert Stand 31.12.2014

 

1.611

 

8.145

 

442

 

1.953

 

12.151

Nettobuchwert Stand 31.12.2013

 

1.576

 

7.642

 

410

 

1.756

 

11.384

Die Sachanlagen enthalten auch gemietete Gebäude, technische Anlagen und andere Anlagen mit einem Buchwert von insgesamt 77 Mio. EUR (Vj. 87 Mio. EUR), die aufgrund der Gestaltung der ihnen zugrunde liegenden Leasingverträge (Finanzierungsleasing) der Linde Group als wirtschaftlichem Eigentümer zugerechnet werden. Von den 77 Mio. EUR entfallen 30 Mio. EUR (Vj. 32 Mio. EUR) auf Gebäude, 8 Mio. EUR (Vj. 9 Mio. EUR) auf technische Anlagen und Maschinen sowie 39 Mio. EUR (Vj. 46 Mio. EUR) auf Fahrzeuge.

Des Weiteren sind in den Sachanlagen auch technische Anlagen enthalten, die absatzseitig Gegenstand von eingebetteten Operating Leases sind. Die Summe der zukünftig vom Kunden zu erhaltenden Mindestleasingzahlungen aus solchen eingebetteten Operating Leases, die innerhalb eines Jahres fällig sind, beträgt 51 Mio. EUR (Vj. 31 Mio. EUR). Im Zeitraum zwischen einem und fünf Jahren werden 360 Mio. EUR fällig (Vj. 290 Mio. EUR) und nach fünf Jahren werden 1,047 Mrd. EUR fällig (Vj. 1,065 Mrd. EUR).

Wertminderungstests erfolgten auf Basis des erzielbaren Betrags der untersuchten Vermögenswerte, wobei im Regelfall auf den Nutzungswert der Anlagen abgestellt wurde. Die verwendeten Diskontierungssätze (WACC) orientierten sich an den im Rahmen des Wertminderungstests für Geschäfts- oder Firmenwerte angewandten Diskontierungssätzen. Die Wertminderungen betrugen im Berichtszeitraum 213 Mio. EUR (Vj. 70 Mio. EUR). Sie wurden im Wesentlichen auf technische Anlagen und Maschinen vorgenommen und verteilten sich auf folgende berichtspflichtige Segmente: EMEA 4 Mio. EUR (Vj. 5 Mio. EUR), Asien/Pazifik 119 Mio. EUR (Vj. 6 Mio. EUR) sowie Amerika 90 Mio. EUR (Vj. 59 Mio. EUR). Die außerplanmäßigen Abschreibungen der Sachanlagen wurden in den Kosten der umgesetzten Leistungen sowie in den Verwaltungskosten erfasst.

Am chemischen Verbundstandort in Chongqing (China), an dem sich Linde gemeinsam mit dem Partner Chongqing Chemical & Pharmaceutical Holding Group Company (CCPHC) zur Versorgung verschiedener Industriekunden angesiedelt hat, wurde eine außerplanmäßige Vollabschreibung in Höhe von 100 Mio. EUR auf Teile eines Anlagenkomplexes vorgenommen. Die Maßnahme wurde durch eine Änderung des strukturellen Aufbaus des Verbundstandorts notwendig, die sowohl das verfügbare Rohgas als Einsatzstoff wie auch die Abnahmevolumina des Anlagenkomplexes beeinflusste.

Die Veränderung der wirtschaftlichen Umstände an einem Standort in Vietnam führte zur Wertminderung bei einer Luftzerlegungsanlage sowie dem damit verbundenen Verteilernetzwerk in Höhe von 18 Mio. EUR. Der verwendete Diskontierungsfaktor vor Steuern betrug 13,4 Prozent.

Die weitere Eintrübung des Geschäfts in Brasilien erforderte im Berichtszeitraum eine zusätzliche Abwertung von operativen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten in Höhe von insgesamt 90 Mio. EUR. Die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten umfassen im Wesentlichen Luftzerlegungsanlagen sowie Verteilernetzwerke zu Füllstationen und zu Endkunden. Der verwendete Diskontierungsfaktor vor Steuern betrug 10,6 Prozent.

Im Berichtsjahr wurden – wie im Vorjahr – keine Wertaufholungen vorgenommen.

Weiterhin wurden Bauzeitzinsen in Höhe von 42 Mio. EUR (Vj. 49 Mio. EUR) aktiviert, basierend auf einem Zinssatz von 3,6 bis 3,8 Prozent vor Steuern (Vj. 3,8 bis 4,5 Prozent).

Im Berichtsjahr erfolgten Kürzungen der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des Sachanlagevermögens in Höhe von 9 Mio. EUR um Zuwendungen der öffentlichen Hand für Luftzerlegungsanlagen (Vj. 6 Mio. EUR).

Sachanlagen in Höhe von 56 Mio. EUR (Vj. 56 Mio. EUR) wurden als Sicherheit verpfändet.