[22] Eigenkapital

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Eigenkapital

 

 

 

 

 

in €

 

31.12.2014

 

31.12.2013

Grundkapital

 

475.476.940,80

 

475.261.214,72

Nennbetrag eigene Aktien

 

243.479,04

 

156.439,04

Ausgegebenes Kapital

 

475.233.461,76

 

475.104.775,68

Genehmigtes Kapital (gesamt)

 

84.119.265,28

 

84.119.265,28

Genehmigtes Kapital I

 

47.000.000,00

 

47.000.000,00

Genehmigtes Kapital II

 

37.119.265,28

 

37.119.265,28

Bedingtes Kapital (gesamt)

 

62.082.237,44

 

62.297.963,52

Bedingtes Kapital 2007

 

4.842.237,44

 

5.057.963,52

Bedingtes Kapital 2012

 

10.240.000,00

 

10.240.000,00

Bedingtes Kapital 2013

 

47.000.000,00

 

47.000.000

Gezeichnetes Kapital, Genehmigtes und Bedingtes Kapital, Bezugsrechte

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 475.476.940,80 EUR und ist voll eingezahlt. Es ist eingeteilt in 185.733.180 Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 2,56 EUR je Aktie. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Jede Aktie gewährt ein Stimmrecht und ist dividendenberechtigt. Der Gesellschaft stehen aus den zum 31. Dezember 2014 gehaltenen 95.109 eigenen Aktien keine Dividende und keine Stimmrechte zu (§ 71b AktG).

Im Geschäftsjahr 2014 wurden 84.268 neue Stückaktien aus dem Bedingten Kapital 2007 zur Bedienung des Long Term Incentive Plan ausgegeben. Hierdurch erhöhte sich das Grundkapital um 215.726,08 EUR.

Damit hat sich das Grundkapital im Geschäftsjahr 2014 von 475.261.214,72 EUR um 215.726,08 EUR auf 475.476.940,80 EUR, eingeteilt in 185.733.180 Stückaktien, erhöht.

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Anzahl Stückaktien

 

 

 

 

 

 

 

2014

 

2013

Anzahl Stückaktien zum 01.01.

 

185.648.912

 

185.225.376

Veränderung aus Long Term Incentive Plan (LTIP 2007)

 

84.268

 

423.536

Anzahl Stückaktien zum 31.12.

 

185.733.180

 

185.648.912

Eigene Aktien

 

95.109

 

61.109

Anzahl ausstehende Stückaktien zum 31.12.

 

185.638.071

 

185.587.803

Genehmigtes Kapital

Das Genehmigte Kapital setzt sich zum 31. Dezember 2014 wie folgt zusammen:

Genehmigtes Kapital I:

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 29. Mai 2013 ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital bis zum 28. Mai 2018 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 47.000.000,00 EUR durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe von insgesamt bis zu 18.359.375 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je 2,56 EUR gegen Bareinlage oder gegen Sacheinlage zu erhöhen. Grundsätzlich sind die neuen Stückaktien den Aktionären zum Bezug anzubieten. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen und das Bezugsrecht auch insoweit auszuschließen, wie dies erforderlich ist, um Inhabern der von der Linde AG oder ihren unmittelbaren oder mittelbaren Tochtergesellschaften ausgegebenen Options- und/oder Wandlungsrechte bzw. Wandlungspflichten ein Bezugsrecht auf neue Stückaktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung der Options- und/oder Wandlungsrechte bzw. nach Erfüllung einer Wandlungspflicht zustehen würde. Außerdem ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, wenn die neuen Aktien bei einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen zu einem Ausgabebetrag ausgegeben werden, der den Börsenpreis der bereits börsennotierten Stückaktien gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrags, die möglichst zeitnah zur Platzierung der Stückaktien erfolgen soll, nicht wesentlich unterschreitet, und das rechnerisch auf die ausgegebenen Aktien entfallende Grundkapital insgesamt 10 Prozent des Grundkapitals weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung überschreitet. Auf diese Kapitalgrenze ist das rechnerisch auf diejenigen Aktien entfallende Grundkapital anzurechnen, die zur Bedienung von Options- und/oder Wandelanleihen auszugeben sind. Eine solche Anrechnung erfolgt jedoch nur insoweit, als die Options- bzw. Wandelanleihen in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre während der Laufzeit dieser Ermächtigung ausgegeben werden. Ebenfalls anzurechnen ist das Grundkapital, das rechnerisch auf diejenigen Aktien entfällt, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung gemäß oder entsprechend § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG auf der Grundlage eines Genehmigten Kapitals ausgegeben oder nach Rückerwerb als eigene Aktien veräußert werden. Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen auszuschließen, insbesondere im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen. Der Vorstand ist weiterhin ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht für einen Betrag von bis zu 3.500.000,00 EUR insoweit auszuschließen, wie dies erforderlich ist, um Aktien an Mitarbeiter der Linde AG und/oder ihrer verbundenen Unternehmen unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre ausgeben zu können. Der Vorstand ist ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzulegen. Die neuen Aktien können auch von durch den Vorstand bestimmten Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären anzubieten (mittelbares Bezugsrecht).

Genehmigtes Kapital II:

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 4. Mai 2012 ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital bis zum 3. Mai 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 70.000.000 EUR durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe von insgesamt bis zu 27.343.750 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je 2,56 EUR gegen Bareinlage und/oder gegen Sacheinlage zu erhöhen.

Nach Durchführung der ordentlichen Kapitalerhöhung im Geschäftsjahr 2012 durch Ausnutzung dieses Genehmigten Kapitals II ist der Vorstand noch ermächtigt, das Grundkapital bis zum 3. Mai 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 37.119.265,28 EUR durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe von insgesamt bis zu 14.499.713 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je 2,56 EUR gegen Bareinlage und/oder gegen Sacheinlage zu erhöhen. Grundsätzlich sind die neuen Stückaktien den Aktionären zum Bezug anzubieten. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen und das Bezugsrecht auch insoweit auszuschließen, wie dies erforderlich ist, um Inhabern der von der Linde AG oder ihren unmittelbaren oder mittelbaren Tochtergesellschaften ausgegebenen Options- und/oder Wandlungsrechte ein Bezugsrecht auf neue Stückaktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung der Options- oder Wandlungsrechte bzw. nach Erfüllung einer Wandlungspflicht zustehen würde. Außerdem ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, wenn die neuen Aktien bei einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen zu einem Ausgabebetrag ausgegeben werden, der den Börsenpreis der bereits börsennotierten Stückaktien zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrags, die möglichst zeitnah zur Platzierung der Stückaktien erfolgen soll, nicht wesentlich unterschreitet, und das rechnerisch auf die ausgegebenen Aktien entfallende Grundkapital insgesamt 10 Prozent des Grundkapitals weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung überschreitet. Auf diese Kapitalgrenze ist das rechnerisch auf diejenigen Aktien entfallende Grundkapital anzurechnen, die zur Bedienung von Options- und/oder Wandelanleihen auszugeben sind. Eine solche Anrechnung erfolgt jedoch nur insoweit, als die Options- bzw. Wandelanleihen in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre während der Laufzeit dieser Ermächtigung ausgegeben werden. Ebenfalls anzurechnen ist das Grundkapital, das rechnerisch auf diejenigen Aktien entfällt, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung gemäß oder entsprechend § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG auf der Grundlage eines Genehmigten Kapitals ausgegeben oder nach Rückerwerb als eigene Aktien veräußert werden. Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen auszuschließen, insbesondere im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen und Beteiligungen an Unternehmen oder von Unternehmenszusammenschlüssen. Der Vorstand ist ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzulegen. Die neuen Aktien können auch von durch den Vorstand bestimmten Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären anzubieten (mittelbares Bezugsrecht).

Bedingtes Kapital

Das Bedingte Kapital zum 31. Dezember 2014 setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

Bedingtes Kapital 2007:

Das Grundkapital ist um bis zu 4.842.237,44 EUR durch Ausgabe von bis zu 1.891.499 Stück neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je 2,56 EUR bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung wird ausschließlich beschlossen zum Zweck der Gewährung von Bezugsrechten (Aktienoptionen) an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft sowie weitere Führungskräfte der Gesellschaft und nachgeordneter verbundener Unternehmen im In- und Ausland einschließlich Mitgliedern von Geschäftsleitungsorganen nach näherer Maßgabe der Bestimmungen des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 5. Juni 2007 (Long Term Incentive Plan 2007). Sie wird nur insoweit durchgeführt, wie von Bezugsrechten nach Maßgabe dieses Ermächtigungsbeschlusses Gebrauch gemacht wird und die Gesellschaft die Gegenleistung nicht in bar oder mit eigenen Aktien erbringt. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausgabe entstehen, am Gewinn teil. Erfolgt die Ausgabe nach Ablauf eines Geschäftsjahres, jedoch vor der Aufsichtsratssitzung, in der der Beschluss über die Gewinnverwendung gefasst wird, so nehmen die neuen Aktien auch am Gewinn des letzten abgelaufenen Geschäftsjahres teil.

Im Geschäftsjahr 2014 wurden Bezugsrechte aus dem Long Term Incentive Plan ausgeübt. Dadurch hat sich das Bedingte Kapital 2007 von 5.057.963,52 EUR um 215.726,08 EUR auf 4.842.237,44 EUR, eingeteilt in 1.891.499 Stückaktien, verringert. Das Grundkapital der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2014 entsprechend erhöht.

Bedingtes Kapital 2012:

Das Grundkapital ist um bis zu 10.240.000 EUR durch Ausgabe von bis zu 4.000.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je 2,56 EUR bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2012). Die bedingte Kapitalerhöhung wurde ausschließlich beschlossen zum Zweck der Gewährung von Bezugsrechten (Aktienoptionen) an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft, an Mitglieder von Geschäftsleitungsorganen verbundener Unternehmen im In- und Ausland sowie an ausgewählte Führungskräfte der Gesellschaft und verbundener Unternehmen im In- und Ausland nach näherer Maßgabe der Bestimmungen des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 4. Mai 2012 (Long Term Incentive Plan 2012). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie von Bezugsrechten nach Maßgabe dieses Ermächtigungsbeschlusses Gebrauch gemacht wird und die Gesellschaft die Gegenleistung nicht in bar oder mit eigenen Aktien erbringt. Die neuen Aktien, die aufgrund der Ausübung von Bezugsrechten ausgegeben werden, sind erstmals für das Geschäftsjahr dividendenberechtigt, für das zum Zeitpunkt ihrer Ausgabe noch kein Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist.

Bedingtes Kapital 2013:

Das Grundkapital ist um bis zu 47.000.000,00 EUR durch Ausgabe von bis zu 18.359.375 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je 2,56 EUR bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2013). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie (i) die Inhaber bzw. Gläubiger von Wandlungsrechten oder Optionsscheinen, die gemäß den von der Gesellschaft oder von unter der Leitung der Gesellschaft stehenden Konzernunternehmen aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 29. Mai 2013 bis zum 28. Mai 2018 ausgegebenen Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen bestehen bzw. diesen beigefügt sind, von ihren Wandlungs- bzw. Optionsrechten Gebrauch machen oder (ii) die zur Wandlung verpflichteten Inhaber bzw. Gläubiger der von der Gesellschaft oder von unter der Leitung der Gesellschaft stehenden Konzernunternehmen aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 29. Mai 2013 bis zum 28. Mai 2018 ausgegebenen Wandelschuldverschreibungen ihre Pflicht zur Wandlung erfüllen, in den Fällen (i) und (ii) jeweils soweit nicht eigene Aktien zur Bedienung eingesetzt werden. Die Ausgabe der neuen Aktien erfolgt zu dem nach Maßgabe des vorstehend bezeichneten Ermächtigungsbeschlusses jeweils zu bestimmenden Options- bzw. Wandlungspreis. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch die Ausübung von Wandlungs- bzw. Optionsrechten oder durch die Erfüllung von Wandlungspflichten ausgegeben werden, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen.

Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien:

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 4. Mai 2012 ist der Vorstand ermächtigt, bis zum 3. Mai 2017 eigene Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu 10 Prozent des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals oder – falls dieser Wert geringer ist – des zum Zeitpunkt der Ausübung der vorliegenden Ermächtigung bestehenden Grundkapitals zu erwerben.

Der Erwerb darf über die Börse, mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots oder mittels einer an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Einladung zur Abgabe von Verkaufsofferten erfolgen.

Die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen Aktien können:

  • über die Börse oder durch ein Angebot an alle Aktionäre veräußert werden,
  • mit Zustimmung des Aufsichtsrats auch in anderer Weise veräußert werden,
  • mit Zustimmung des Aufsichtsrats im Rahmen des unmittelbaren oder mittelbaren Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen sowie im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen angeboten und übertragen werden,
  • zur Erfüllung von Options- und/oder Wandelanleihen, die die Gesellschaft oder eine unmittelbare oder mittelbare Tochtergesellschaft der Gesellschaft ausgegeben hat oder ausgeben wird, verwendet werden,
  • bei einer Veräußerung erworbener eigener Aktien durch Angebot an alle Aktionäre oder bei einer Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht den Inhabern der von der Gesellschaft oder einer unmittelbaren oder einer mittelbaren Tochtergesellschaft der Gesellschaft ausgegebenen Options- und/oder Wandlungsrechte als Bezugsrechte auf die Aktien in dem Umfang gewährt werden, wie es ihnen nach Ausübung der Options- und/oder Wandlungsrechte bzw. nach Erfüllung einer Wandlungspflicht zustehen würde,
  • zur Erfüllung von Verpflichtungen der Gesellschaft aus dem von der Hauptversammlung am 14. Mai 2002 unter Punkt 8 der Tagesordnung beschlossenen Linde Management Incentive Programme gewährt werden,
  • zur Erfüllung von Verpflichtungen der Gesellschaft aus dem von der Hauptversammlung am 5. Juni 2007 unter Punkt 7 der Tagesordnung beschlossenen Performance Share Programme gewährt werden oder mit Zustimmung des Aufsichtsrats eingezogen werden,
  • zur Erfüllung von Verpflichtungen der Gesellschaft aus dem von der Hauptversammlung am 4. Mai 2012 unter Punkt 8 der Tagesordnung beschlossenen Performance Share Programme gewährt werden,
  • an Mitglieder des Vorstands und an Personen, die in einem Arbeitsverhältnis zur Gesellschaft stehen oder standen, sowie an Organmitglieder von mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen ausgegeben werden oder zur Bedienung von Rechten auf den Erwerb oder Pflichten zum Erwerb verwendet werden, die dem genannten Personenkreis eingeräumt wurden, oder
  • mit Zustimmung des Aufsichtsrats eingezogen werden.

Die Gesellschaft hat am 4. Dezember 2014 auf Basis des Hauptversammlungsbeschlusses vom 4. Mai 2012 insgesamt 34.000 Aktien zu einem durchschnittlichen Kurs von 154,2499 EUR gekauft. Der Gesamtpreis betrug 5.244.496,60 EUR. Auf die im Geschäftsjahr erworbenen eigenen Aktien entfällt ein Anteil am Grundkapital in Höhe von 87.040 EUR, dies entspricht 0,018 Prozent des Gezeichneten Kapitals. Zusammen mit den in den Geschäftsjahren 2012 und 2013 erworbenen 61.109 eigenen Aktien entspricht dies einem Anteil am Grundkapital in Höhe von 243.479,04 EUR und 0,05 Prozent des Gezeichneten Kapitals. Die Aktien werden zur Erfüllung von Rechten auf Übertragung von Aktien der Gesellschaft im Rahmen des sogenannten Matching Share Plan an alle Berechtigten des Plans, darunter auch die Mitglieder des Vorstands, verwendet.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage enthält die Aufgelder aus der Ausgabe von Aktien sowie die Aufwendungen aus der Ausgabe von Optionsrechten an Mitarbeiter gem. IFRS 2 Share-based Payments.

Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen beinhalten die in der Vergangenheit erzielten Ergebnisse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, soweit sie nicht ausgeschüttet wurden.

Weiterhin werden die Effekte aus der Neubewertung von leistungsorientierten Pensionsplänen in den Gewinnrücklagen erfasst. Dadurch wird verdeutlicht, dass eine Umgliederung dieser Beträge in die Gewinn- und Verlustrechnung in zukünftigen Perioden nicht erfolgen wird. Darüber hinaus wurde ein latenter Steuereffekt in der Veränderung der Gewinnrücklagen aufgrund versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste sowie des Effektes aus der Beschränkung eines Defined Benefit Asset („asset ceiling“ nach IAS 19.64) in Höhe von 173 Mio. EUR (Vj. –21 Mio. EUR) erfasst.

Sonstige Rücklagen

In den sonstigen Rücklagen sind die Differenzen aus der erfolgsneutralen Währungsumrechnung von Abschlüssen ausländischer Tochterunternehmen sowie die Effekte aus der erfolgsneutralen Bewertung von Wertpapieren und derivativen Finanzinstrumenten ausgewiesen.

Die Bestandteile der sonstigen Rücklagen haben sich wie folgt entwickelt:

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Bestandteile der sonstigen Rücklagen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2014

 

2013

in Mio. €

 

Vor Steuern

 

Steuer­effekt

 

Netto

 

Vor Steuern

 

Steuer­effekt

 

Netto

Veränderung des Unterschiedes aus Währungsumrechnung

 

1.308

 

 

1.308

 

−1.325

 

 

−1.325

Veränderung der unrealisierten Gewinne/Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten

 

−14

 

4

 

−10

 

23

 

−7

 

16

Veränderung der aufgelaufenen unrealisierten Gewinne/Verluste

 

 

−1

 

−1

 

23

 

−7

 

16

Realisierte Gewinne/Verluste

 

−14

 

5

 

−9

 

 

 

Veränderung der unrealisierten Gewinne/ Verluste aus derivativen Finanzinstrumenten

 

−721

 

71

 

−650

 

296

 

−27

 

269

Veränderung der aufgelaufenen unrealisierten Gewinne/Verluste

 

−705

 

67

 

−638

 

306

 

−30

 

276

Realisierte Gewinne/Verluste

 

−16

 

4

 

−12

 

−10

 

3

 

−7

Anteile anderer Gesellschafter

Die Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital entfallen im Wesentlichen auf folgende Konzerngesellschaften:

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Anteile anderer Gesellschafter

 

 

 

 

 

in Mio. €

 

31.12.2014

 

31.12.2013

LINDE LIENHWA INDUSTRIAL GASES CO. LTD., Taiwan

 

256

 

232

BOC-TISCO GASES CO., Ltd., China

 

81

 

78

African Oxygen Limited, Südafrika

 

80

 

81

Shanghai HuaLin Industrial Gases Co. Ltd., China

 

47

 

41

Ma’anshan BOC-Ma Steel Gases Company Limited, China

 

45

 

41

LINDE INDIA LIMITED, Indien

 

44

 

41

MIG Production Company Limited, Thailand

 

34

 

29

Linde Gas Algerie S. p. A., Algerien

 

32

 

29

Saudi Industrial Gas Company, Saudi-Arabien

 

29

 

26

Linde Engineering (Dalian) Co. Ltd., China

 

25

 

22

Diverse andere Gesellschaften

 

188

 

200

Gesamt

 

861

 

820

Die Stimmrechte anderer Gesellschafter entsprechen ihrem Anteil am Eigenkapital. Auf detaillierte Angaben zu einzelnen Tochtergesellschaften, an denen nicht beherrschende andere Gesellschafter beteiligt sind, wird mangels Wesentlichkeit im Einzelnen verzichtet. Weitere Information zu den einzelnen Gesellschaften finden sich in der Anteilsbesitzliste.

Kapitalstrukturmanagement

Das Kapitalstrukturmanagement von Linde erfolgt anhand verschiedener Finanzkennzahlen wie beispielsweise der Eigenkapitalquote und dem dynamischen Verschuldungsgrad. Ziel des Kapitalstrukturmanagement ist ein uneingeschränkter Zugang zum Kapitalmarkt sowie ein stabiles Rating. Nähere Informationen hierzu finden sich im zusammengefassten Lagebericht im Kapitel Vermögens- und Finanzlage.