Sicherheit und Umweltschutz

Strategie

Die Managementsysteme für Sicherheit und Umweltschutz von Linde basieren auf weltweit gültigen Richtlinien und Standards. Dabei konzentriert sich der Konzern auf das Minimieren von Sicherheitsrisiken und Umweltauswirkungen sowie auf den effizienten Einsatz von Energie, Ressourcen und Materialien. Mit seinen Produkten und Technologien unterstützt das Unternehmen seine Kunden dabei, ihre Geschäftsprozesse wirtschaftlicher, sicherer und umweltfreundlicher zu gestalten.

Weltweit überprüft Linde durch Audits, ob vorgegebene Standards im Unternehmen eingehalten werden. Um Schwachstellen zu identifizieren, hat der Konzern außerdem einen globalen Prozess implementiert, über den Vorfälle erfasst werden, die besonders relevant für Sicherheit und Umweltschutz sind. Dokumentiert werden auch Beinaheereignisse, aus denen das Unternehmen lernen kann.

Weltweit erstellt Linde zudem Gefahrenabwehrpläne, um auf Ereignisse wie Naturkatastrophen, Kriminalität oder Pandemien vorbereitet zu sein. Im Mittelpunkt steht der Schutz von Mitarbeitern, Geschäftspartnern, Nachbarn und des Unternehmenseigentums. Im Jahr 2014 hat Linde unter anderem mögliche Risiken durch die Ausweitung von Ebola in afrikanischen Ländern untersucht. Bei Sicherheit und Umweltschutz kooperiert das Unternehmen auch mit den Kommunen im Umfeld seiner Standorte. Im Berichtsjahr führte Linde beispielsweise an rund 70 Standorten weltweit Sicherheitstrainings oder Notfallübungen mit lokalen Feuerwehren durch.

Linde schult seine Mitarbeiter systematisch zu betrieblichem Gesundheitsschutz, zu Arbeits- und Produktsicherheit sowie zu Umweltrisiken. Im Jahr 2013 hat der Konzern eine mehrjährige weltweite Initiative gestartet, um Mitarbeiter für besonders relevante Sicherheitsthemen zu sensibilisieren. Im Berichtsjahr lag der Schwerpunkt auf dem Thema Transport und Fahrzeuge. Rund 40.000 Mitarbeiter und Kontraktoren nahmen an Schulungen der Initiative teil. Darüber hinaus wurden im Berichtsjahr obere Führungskräfte und Krisenmanager zum Umgang mit Sicherheitsrisiken durch Kriminalität und Konflikte geschult. Im Fokus standen die Regionen Naher Osten, Osteuropa, Südostasien und Afrika. Im Jahr 2015 plant Linde, das Training in südamerikanischen Ländern durchzuführen.

Für sein Engagement in den Bereichen Umwelt- und Sicherheitsmanagement wurde Linde im Berichtsjahr erneut mehrfach gewürdigt. So erhielt das Unternehmen in Asien mehrere Auszeichnungen für besondere Sicherheitsleistungen an Produktionsstandorten.

Lieferanten einbeziehen

Bei der Auswahl von Lieferanten berücksichtigt Linde neben wirtschaftlichen Kriterien wie Qualität, Preis und Verfügbarkeit auch Aspekte wie Sicherheit und Umweltschutz. Im Jahr 2013 hat das Unternehmen einen globalen Verhaltenskodex für Lieferanten eingeführt. Darin sind Mindestanforderungen in den Bereichen Sicherheit, Umweltschutz, Arbeits- und Menschenrechte sowie integre Geschäftspraktiken definiert. Bis Ende 2014 hatten sich rund 80 Prozent der strategischen Lieferanten auf den Verhaltenskodex verpflichtet. Darüber hinaus hat Linde eine Risikoanalyse seiner Lieferkette durchführen lassen. Im Mittelpunkt standen länder- und produktspezifische Risiken. Auf dieser Grundlage hat das Unternehmen im Berichtsjahr rund 100 Lieferanten aus Bereichen mit erhöhtem Risiko aufgefordert, Auskunft zu ihrer Nachhaltigkeitsleistung zu geben. Nach der Auswertung der Ergebnisse plant Linde weitere Maßnahmen festzulegen.

Aufgrund besonderer Anforderungen, vor allem auf Baustellen, werden Lieferanten insbesondere bei der Engineering Division des Unternehmens überprüft. Bereits während des Zulassungsprozesses untersucht Linde, ob die jeweiligen Kontraktoren über die notwendigen Voraussetzungen verfügen, um die Anforderungen zu erfüllen. Insgesamt wurden im Jahr 2014 rund 300 der Kontraktoren für Baustellen zu Umwelt- und Sicherheitsthemen evaluiert. Verstößen gegen Anforderungen des Unternehmens geht Linde nach. Über die Integrity Line des Konzerns wurden im Berichtsjahr fünf Fälle gemeldet, die Lieferantenbeziehungen betrafen.

Linde bezieht Lieferanten auch in das eigene Sicherheits- und Umweltmanagement mit ein. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Lieferanten den Anforderungen des Unternehmens entsprechen, und sie dabei zu unterstützen, ihre Leistungen zu verbessern. Im Berichtsjahr wurden an mehr als 500 Standorten, die mit Kontraktoren zusammenarbeiten, Schulungen zu Sicherheit im Kontraktorenmanagement durchgeführt. Darüber hinaus hat Linde im Berichtsjahr ausgewählte chinesische Zulieferer zu einem Workshop eingeladen, bei dem die Bedeutung von Nachhaltigkeit für erfolgreiche Geschäftsbeziehungen im Mittelpunkt stand. Für das Jahr 2015 plant das Unternehmen gemeinsam mit rund 50 ausgewählten Lieferanten Betriebskontinuitätspläne zu entwickeln. Diese sollen sicherstellen, dass die Geschäftstätigkeit nach unerwarteten Vorfällen wie Naturkatastrophen bestmöglich fortgeführt werden kann. Ziel ist es, potenzielle Risiken zu identifizieren und Schwachstellen in Beschaffungsabläufen zu beheben.

Produktion

Sicherheit hat für Linde an allen Standorten höchste Priorität. Deshalb identifizieren und bewerten Experten des Unternehmens weltweit Risiken, die durch den Betrieb von Anlagen entstehen können. Um die höchsten Gefährdungspotenziale einheitlich zu erfassen, hat der Konzern zusätzlich das Major Hazards Review Programme (MHRP) eingeführt. Auf Basis dieses konzernweiten Systems legt Linde Kontrollmechanismen fest, um Risiken von Anlagen zu minimieren. Bis Ende 2014 hatte das Unternehmen mehr als 85 Prozent der betroffenen Anlagen durch den MHRP-Prozess überprüft. Darüber hinaus plant Linde, im Jahr 2015 einen globalen Standard für quantitative Risikoanalysen an Standorten einzuführen. Insgesamt wurden im Berichtsjahr mehr als 1.400 Audits für Sicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz an Standorten des Unternehmens durch Linde oder Dritte durchgeführt. Die internen Audits des Konzerns entsprechen den Vorgaben der internationalen Zertifizierungsverfahren für Qualität, Umweltmanagement und Sicherheit ISO 9001, ISO 14001 und OHSAS 18001. Eine Vielzahl von Standorten ist zusätzlich extern zertifiziert. Globale Richtlinien für Sicherheit und Umweltschutz gelten bei Linde für alle Anlagen. Deshalb erhielt das Unternehmen im Berichtsjahr 2014 für Standorte der Engineering Division eine sogenannte Matrixzertifizierung nach ISO 9001, OHSAS 18001 und ISO 14001, bei der die Zertifizierung ausgewählter Standorte auf Grund der weltweit geltenden Standards auch für typgleiche Anlagen in weiteren Ländern erteilt wurde.

Transport

Das Sicherheitsmanagement von Linde umfasst neben der Sicherheit an Standorten auch den Transport von Produkten. Das Unternehmen arbeitet kontinuierlich daran, die Anzahl transportbedingter Zwischenfälle zu minimieren. Dafür hat sich Linde ein globales Ziel gesetzt: Bis Ende 2017 will der Konzern die Anzahl schwerer Transportereignisse pro 1 Mio. gefahrener Kilometer im Vergleich zum Jahr 2012 halbieren. Im Jahr 2014 ist diese Kennzahl auf 0,057 weiter gesunken (Vj. 0,062).

Um das globale Ziel zu erreichen, hat das Unternehmen eine Reihe von Maßnahmen definiert. Linde überarbeitet die lokalen und globalen Mindeststandards für Transportaktivitäten regelmäßig und integriert sie in seine globale Standarddatenbank. Im Jahr 2014 wurden die Sicherheitsstandards von Linde unter anderem angepasst, um Risiken durch Ablenkung beim Fahren zu senken. Darüber hinaus hat Linde im Berichtsjahr eine global gültige Richtlinie für die Montage und Nutzung von Fahrzeugspiegeln erlassen. Die Initiative soll Fahrer für die Gefahren des „toten Winkels“ der Fahrzeuge sensibilisieren. Linde schult seine Mitarbeiter kontinuierlich zu Transportstandards. An den Trainings nehmen auch Fahrer von Lieferanten teil. Seit 2007 gelten im Konzern einheitliche Vorgaben für Sicherheit, die Lieferanten bei Transporten im Auftrag von Linde einhalten müssen. Diese werden auch als Kriterium in Einkaufsverträge integriert. Im Jahr 2013 hat der Konzern sein globales Schulungsprogramm für defensives Fahren bei Lkw-Transporten als verbindliches Training für Fahrer aller Fahrzeugklassen ausgeweitet. Im Jahr 2014 wurden beispielsweise in Deutschland rund ein Drittel aller Pkw-Fahrer geschult. Die Zahl schwerer Unfälle mit Pkws sank im Berichtsjahr. Darüber hinaus hat Linde Schulungsprogramme zur Vermeidung von Unfällen weiterentwickelt, bei denen sich Lkws überschlagen. Seit 2007 hat sich die jährliche Anzahl derartiger Unfälle im Unternehmen um 65 Prozent verringert. Damit konnte das Unternehmen nicht nur seine Sicherheitsleistung verbessern, sondern auch Kosten in Höhe von mehreren Millionen EUR sparen. In den vergangenen fünf Jahren haben rund ein Viertel der bei Linde eingesetzten Fahrer des Unternehmens sowie Fahrer beauftragter Unternehmen an einem Fahrtraining teilgenommen, das darauf zielt, die Sicherheit bei Transporten zu erhöhen.

Zur Überprüfung der Maßnahmen hat das Unternehmen ein globales Auditprogramm eingeführt. Bis Ende 2014 wurden mehr als 100 Transportauditoren geschult und intern zertifiziert. Ziel ist es, pro Jahr 20 Prozent der Standorte, an denen Transporte stattfinden, zu auditieren.

Produktverantwortung

Die Sicherheit von Produkten kontrolliert Linde entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Grundlage dafür sind global gültige Standards im Bereich Produktverantwortung. Sie berücksichtigen auch die Nutzung und den Transport von Produkten. Das Unternehmen prüft systematisch mögliche Risiken von etablierten Produkten sowie von Produkten, die in neuen Anwendungen eingesetzt werden oder neu in den Markt eingeführt werden. Die Risikobeurteilungen priorisiert Linde nach Menge des verkauften Produkts sowie nach Eigenschaften von Substanzen, wie etwa Toxizität.

Im Berichtsjahr legte Linde ein besonderes Augenmerk auf Initiativen zur Sicherheit von Acetylengasflaschen. In Malaysia und Bangladesch führte das Unternehmen Pilotprojekte durch, bei denen Acetylenflaschen mit neuen Verschlusskappen ausgestattet wurden, die besser verhindern, dass Ventile während des Transports durch Kunden beschädigt werden und Gas austritt. Von 2015 an plant Linde, entsprechende Acetylenflaschen weltweit mit diesen Verschlüssen auszurüsten. Parallel startete das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr eine Schulungsinitiative für Kunden, um sie für mögliche Risiken zu sensibilisieren, die beim Transport von Acetylen auftreten können. In die Maßnahmen investierte Linde eine Summe von insgesamt knapp 40.000 EUR.

Für Standorte, an denen besonders sensitive Chemikalien gehandhabt werden, hat Linde standardisierte Risikobeurteilungen für Produktsicherheit entwickelt. Im Jahr 2014 standen hier die Regionen Südostasien, Naher Osten und Europa im Blickpunkt. Bisher führte Linde in 23 Ländern entsprechende Prüfungen durch. Damit liegen solche Risikobeurteilungen zu Standorten vor, die rund 70 Prozent des weltweiten Umsatzes des Konzerns mit den betroffenen Produkten repräsentieren.

Abhängig vom Gefahrenpotenzial überprüft Linde auch an Standorten von Kunden, ob die Voraussetzungen für den sachgerechten Umgang mit Gasen gegeben sind. Darüber hinaus bietet das Unternehmen weitere Dienstleistungen rund um den Umgang mit Gasen an. Dazu gehören Inspektion, Wartung und Instandsetzung der Gaseversorgung bei den Kunden. Um den verantwortungsvollen Umgang mit Produkten zu unterstützen, organisiert Linde zudem Schulungen, an denen sowohl Mitarbeiter als auch Kunden teilnehmen. In einem unternehmenseigenen Trainingsprogramm wurden im Berichtsjahr in neun europäischen Ländern rund 5.800 Teilnehmer im sicheren Umgang mit Gasen geschult.

Linde hält mehr als 18.000 Sicherheitsdatenblätter in vielen Sprachen als transparente Informationen über Produkte bereit. Derzeit investiert das Unternehmen in ein globales System, um die Konsistenz und Aktualität dieser Produktinformationen in allen Regionen und Sprachen zu gewährleisten. Insgesamt hat der Konzern für diese Maßnahmen mehr als 3 Mio. EUR bereitgestellt.

Internationale Standards

Linde prüft kontinuierlich, dass gesetzliche Vorgaben im Konzern eingehalten werden. Bis zur Frist für die zweite Registrierungsphase der Europäischen Chemikalienverordnung REACH am 31. Mai 2013 registrierte das Unternehmen fünf Substanzen mit einer jährlichen Produktionsmenge von mehr als 100 Tonnen bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA). Etwa 4 Prozent des Umsatzes von Linde gehen auf Produkte zurück, die der Registrierungspflicht nach der REACH-Verordnung unterliegen. Neben der aktiven Zusammenarbeit mit dem Europäischen Industriegaseverband sucht Linde auch den Austausch mit Kunden und Lieferanten zur erfolgreichen Umsetzung der REACH-Vorgaben. Auf einer globalen Internetplattform informiert das Unternehmen darüber, wie der Konzern seine gesetzlichen Verpflichtungen erfüllt und welche Substanzen registriert werden. Als rechtlich verantwortlicher Hersteller medizinischer Geräte setzt Linde im Unternehmensbereich Healthcare die Anforderungen der europäischen RoHS-Richtlinie (Restriction of Hazardous Substances) weltweit um. Beim Betrieb von Produktionsanlagen für medizinische Gase orientiert sich Linde im Unternehmensbereich Healthcare weltweit an Richtlinien für die Herstellung von Arzneimitteln (Good Manufacturing Practice). Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen in den Jahren 2011 bis 2014 rund 24 Mio. EUR in Brasilien investiert, um die Qualitätssicherung bei Produktionsabläufen weiter zu verbessern.

Mit seinem Programm für Produktverantwortung unterstützt der Konzern auch die Globale Produktstrategie (GPS) des Weltchemieverbands zum sicheren Umgang mit chemischen Stoffen sowie das Global Harmonisierte System (GHS, Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals) der Vereinten Nationen zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien.

Rohstoffe

Durch den effizienten Einsatz von Ressourcen reduziert Linde Umweltauswirkungen und senkt Kosten. Die Luft der Erdatmosphäre ist für das Unternehmen der wichtigste Rohstoff bei der Produktion seiner Gase. Gemessen am Gewicht basieren über 80 Prozent der im Jahr 2014 von Linde verkauften Menge an Gasen auf dieser erneuerbaren Ressource. Bei Kohlenstoffdioxid, einem weiteren Hauptprodukt des Unternehmens, gewinnt Linde rund 80 Prozent des benötigten Rohstoffs aus Recyclingprozessen. Ein weiterer zentraler Rohstoff ist Erdgas. Darüber hinaus werden bei Linde insbesondere Materialien wie Stahl oder Aluminium verarbeitet. Diese werden vor allem für die Herstellung von Komponenten im Anlagenbau benötigt. Zur Herstellung von Produkten benötigt das Unternehmen daneben vor allem Energie als Betriebsstoff. Das zentrale Verpackungsmaterial des Unternehmens sind Gasflaschen. Sie werden in der Regel wiederverwendet. Eine typische Gasflasche bei Linde hat eine vieljährige Lebensdauer und wird durchschnittlich viermal im Jahr wieder befüllt. Derzeit befinden sich rund 25 Mio. Gasflaschen des Unternehmens im Umlauf.

Im Jahr 2014 hat Linde eine Analyse der Lieferkette in Bezug auf Konfliktmineralien durchgeführt, die im US-amerikanischen Dodd-Frank Act gelistet sind.

Erneuerbare Rohstoffe

Das Unternehmen unterstützt auch seine Kunden dabei, Ressourcen effizient zu nutzen. So tragen Industriegase von Linde beispielsweise bei der Aufbereitung von Stoffen wie Aluminium oder Gummi dazu bei, den Energiebedarf und die Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Recyclingverfahren zu senken. Linde Technologien unterstützen außerdem den Einsatz von erneuerbarer Energie und nachwachsenden Rohstoffen. So können Kunden von Linde seit 2014 auch in Skandinavien Wasserstoff beziehen, der vollständig mit erneuerbarer Energie beispielsweise aus Wasserkraft erzeugt wird und mit einer entsprechenden Herkunftsgarantie versehen ist.

Energie und Klimaschutz

Linde setzt auf ein weltweites Energiemanagement, um die Effizienz der konzerneigenen Anlagen und Prozesse zu verbessern und die Emissionen von Treibhausgasen zu reduzieren. Für seine Kunden aus verschiedenen Branchen bietet das Unternehmen Gase und Technologien, die den Verbrauch natürlicher Ressourcen verringern und den Einsatz erneuerbarer Energien fördern.

Im Berichtsjahr wurde Linde zum dritten Mal in Folge in den regionalen Carbon Disclosure Leadership DACH-Index von CDP aufgenommen. Damit zeichnet die unabhängige Organisation die Klimaschutzberichterstattung von Unternehmen aus.

Bilanz von Emissionen

Den Energieverbrauch und die Emissionen von Treibhausgasen berichtet die Linde Group weltweit. Dabei orientiert sich der Konzern an den Vorgaben des internationalen Greenhouse Gas Protocol-Standards. Im Jahr 2014 hat Linde mit sieben Produktionsstandorten für Wasserstoff am Emissionshandel der Europäischen Union teilgenommen. Die CO2-Emissionen der betroffenen Anlagen betrugen in diesem Zeitraum rund 1,3 Mio. Tonnen. Im Berichtsjahr wurden Linde Emissionsberechtigungen für rund 0,9 Mio. Tonnen CO2 zugeteilt, weitere Zertifikate erwarb das Unternehmen.

Um die CO2-Bilanz von einzelnen Produkten für Kunden transparent zu machen, hat das Unternehmen für seine wesentlichen Luftgase eine einheitliche Berechnung entwickelt. Die Methode wurde extern zertifiziert.

Globale Ziele

Rund 60 Prozent der CO2-Emissionen des Unternehmens entstehen durch die Erzeugung von Strom bei Energieanbietern und werden von Linde als indirekte Emissionen berichtet. Der Großteil des Stroms wird für den Betrieb von mehr als 400 Luftzerlegungsanlagen benötigt. Linde hat sich zum Ziel gesetzt, die durchschnittliche Energieintensität der unternehmenseigenen installierten Luftzerlegungsanlagen bis 2017 um 5 Prozent zu verbessern. Das Basisjahr ist 2008. Vergleichsgröße ist die durchschnittliche Effizienz aller Anlagen bei einer Auslastung, die dem Anlagendesign entspricht. Dieses Ziel hat Linde im Berichtsjahr 2014 vorzeitig erreicht. Das Unternehmen ersetzte im Jahr 2014 beispielsweise ältere Anlagenteile sowie Anlagen durch neue, effizientere mit einer durchschnittlich um rund 25 Prozent geringeren Energieintensität. Darüber hinaus führt Linde technische Verbesserungen an bestehenden Anlagen durch. Bis Ende 2014 konnte Linde so die durchschnittliche Energieintensität der betroffenen Anlagen um 5,4 Prozent verbessern. Für das Jahr 2015 plant Linde über weitere Ziele zu entscheiden.

Direkte Emissionen entstehen bei Linde vor allem bei dem Betrieb von Wasserstoffanlagen (HyCO-Anlagen). Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt bis Ende 2015 die Energieeffizienz seiner weltweit installierten HyCO-Anlagen im Vergleich zum Basisjahr 2009 um 2 Prozent zu erhöhen. Vergleichsgröße ist die tatsächliche Energieeffizienz der Anlagen im Betrieb. Im Berichtsjahr konnte die Energieffizienz bereits um 1,9 Prozent verbessert werden. Dafür hat das Unternehmen unter anderem die Auslastung von Anlagen verbessert und energieeffizientere Kühlanlagen installiert.

Ein weiterer Schwerpunkt bei Maßnahmen für den Klimaschutz ist der Transport von Produkten. Im Jahr 2014 legte die Linde Transportflotte mehr als 520 Mio. Kilometer zurück. Durch verschiedene Mittel reduziert das Unternehmen die Anzahl gefahrener Kilometer, verringert den Treibstoffverbrauch und senkt Transportemissionen. Optimierte Fahrtrouten, eine bessere Nutzung von Transportkapazitäten sowie Schulungen zu ressourcenschonender Fahrweise tragen hierzu bei.

Energieverbrauch

Aufgrund der angestiegenen Produktion vor allem in den Regionen Süd- & Ostasien und Greater China, erhöhte sich der Energieverbrauch im Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 2 Prozent.

Weltweit hat Linde im Berichtsjahr rund 250 Projekte identifiziert, die dazu beitragen, den Energieverbrauch des Unternehmens zu senken. Durch die Umsetzung erzielte der Konzern Kosteneinsparungen in Höhe von mehr als 24 Mio. EUR. Beispielsweise wurde im Berichtsjahr ein in Nordamerika entwickeltes Programm zur optimalen Auslastung von Produktionsanlagen auf Europa ausgeweitet. In der Folge konnten CO2-Einsparungen und Kostensenkungen in Höhe von rund 4 Mio. EUR erreicht werden. In Deutschland sind seit 2012 rund 85 Prozent der Produktionsanlagen von Linde Gas nach ISO 50001 zertifiziert. Der globale Standard bescheinigt ein systematisches Energiemanagement, bei dem Effizienzpotenziale erfasst werden.

Als energieintensives Unternehmen ist Linde auf eine zuverlässige, wettbewerbsfähige Energieversorgung angewiesen. Den Einsatz erneuerbarer Energien prüft das Unternehmen. Dieser entspricht derzeit im Wesentlichen dem jeweiligen regionalen Länderenergiemix. In Schweden besitzt Linde einen Anteil an dem Windenergie-Unternehmen VindIn. Ziel der langfristigen Kooperation ist es, jährlich Strom im Umfang von 1 Mio. MWh bereitzustellen. Durch diese Initiative wurden im Jahr 2014 rund 2 Prozent des lokalen Strombedarfs von AGA Schweden abgedeckt. An einem Standort in Nordamerika bezieht Linde – ermöglicht durch die enge Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden – durchschnittlich pro Jahr mehr als 9 Mio. kWh Strom aus Windenergie anstatt aus fossilen Quellen. Auf diese Weise vermeidet das Unternehmen jährlich 7.000 Tonnen CO2-Emissionen.

Produkte für Energieeffizienz und Klimaschutz

Linde bietet seinen Kunden Lösungen an, die viele Bereiche der nachhaltigen Strom- und Treibstofferzeugung abdecken. Allein durch die bei Kunden installierte Oxyfuel-Technologie von Linde konnten im Berichtsjahr rund 20 Mio. Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Bei dieser Technologie werden durch den Einsatz von reinem Sauerstoff anstelle von Umgebungsluft Verbrennungsprozesse zum Beispiel in Stahlwerken effizienter. Seit 2014 kooperiert Linde mit dem nordamerikanischen Start-up-Unternehmen Solidia Technologies®, um ein neues Verfahren zur Herstellung von Betonfertigteilen zur Marktreife zu bringen. Im Vergleich zu herkömmlichen Produktionsmethoden verringert die Technologie CO2-Emissionen um bis zu 70 Prozent und reduziert anfallenden Abfall.

Emissionen in die Luft

Neben Treibhausgasen kontrolliert Linde weltweit in Übereinstimmung mit den jeweiligen lokalen Vorgaben die Emissionen luftfremder Stoffe. Bei dem Betrieb der Luftzerlegungsanlagen des Unternehmens entstehen in der Regel kaum direkte Emissionen in die Luft. Bei anderen Produktionsprozessen, beispielsweise in Wasserstoffanlagen oder in Dampfkesseln, fallen teilweise Emissionen von anorganischen Gasen wie Kohlenstoffmonoxid (CO), Schwefeloxiden (SOX), Stickoxiden (NOX) und Ammoniak (NH3) an. Leichtflüchtige organische Verbindungen (VOC) werden vor allem beim Lackieren und Reinigen von Metallen wie Gasflaschen, Speichertanks oder Anlagenteilen freigesetzt. Im Jahr 2014 hat das Unternehmen eine zentrale Analyse seiner Emissionsberechnungen begonnen. Dabei ist es das Ziel, eine noch bessere Übersicht über die globalen Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf die Umwelt zu erhalten und auf dieser Grundlage weitere Maßnahmen zu entwickeln, um die Umweltauswirkungen zu reduzieren.

In Kooperation mit Kunden und weiteren Partnern arbeitet Linde an Lösungen, um Emissionen in die Luft zu verringern. Durch die bei seinen Kunden installierte LoTOx™-Technologie etwa werden beispielsweise Stickoxide aus Abgasen abgetrennt, die in Verbrennungsprozessen entstehen. Die bisher insbesondere in den USA und China in Anlagen installierten LoTOx™-Systeme vermeiden jährlich bereits mehr als 15.000 Tonnen NOX-Emissionen. Im Jahr 2014 lizenzierte Linde ein amerikanisches Unternehmen mit dem Vertrieb dieser Technologie an Kraftwerksbetreiber in den USA.

Wasser

Linde arbeitet kontinuierlich daran, Wasser an Standorten effizient zu nutzen und Emissionen in das Wasser so gering wie möglich zu halten. Seinen Kunden bietet das Unternehmen Produkte und Technologien an, die im gesamten Wasserkreislauf eingesetzt werden.

Im Jahr 2014 hat Linde mehr als 20 Projekte identifiziert, die dazu beitragen können, Wasser effizienter einzusetzen und Kosten um mehr als 300.000 EUR zu senken. An zwei Standorten in Tschechien und in den Niederlanden ist es Linde beispielsweise gelungen, durch den Einsatz verbesserter Ventile den Wasserfluss zu optimieren und den -verbrauch um etwa 2,6 Mio. Kubikmeter zu reduzieren. In Europa haben sich in einem langfristigen Kooperationsprojekt Linde Experten für Anlagenbau, Wasser und Wasserchemie zu einem interdisziplinären Netzwerk zusammengeschlossen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, den Einsatz von Wasser sowie Kühlwassersysteme zu optimieren. Dafür hat Linde bisher 39 Anlagen in der Region auf den nachhaltigen Umgang mit Wasser untersucht und Verbesserungen umgesetzt. Die bisher erzielten Einsparungen haben die Investitionen in das Programm bereits übertroffen. Bis 2016 erwartet das Unternehmen aus dieser Initiative insgesamt Einsparungen in Höhe von mehr als 2 Mio. EUR.

Wasserbedarf

Über 85 Prozent der im Konzern benötigten Wassermenge setzt Linde zur Kühlung ein. Der größte Teil dieses Wassers wird nur erwärmt und kann ohne Behandlung in Gewässer zurückgeleitet werden. Dabei achtet das Unternehmen auf eine ökologisch unbedenkliche Temperatur. Darüber hinaus wird Wasser für die Herstellung von Produkten, für die Dampferzeugung sowie in Bürogebäuden verwendet. Dieser Wasserverbrauch lag im Jahr 2014 bei rund 50,7 Mio. Kubikmetern (Vj. 44,5 Mio. Kubikmeter). Der Gesamtwasserbedarf inklusive des Kühlwassers betrug im Geschäftsjahr 2014 rund 682 Mio. Kubikmeter (Vj. 681 Mio. Kubikmeter). Um den Wasserverbrauch zu reduzieren, setzt das Unternehmen Kreislaufsysteme ein, über die Wasser mehrmals genutzt werden kann. Je nach Wasserqualität und Ausrüstung der Anlagen muss dadurch nur ein geringer Teil des Wassers ersetzt werden.

Abwasser

Die Menge an Abwasser an Standorten des Unternehmens lag im Jahr 2014 weltweit bei rund 13,2 Mio. Kubikmeter (Vj. 13,8 Mio. Kubikmeter). Emissionen von Phosphaten, Stickstoffen und organischen Verbindungen in das Wasser misst Linde in Übereinstimmung mit behördlichen Vorgaben. Im Berichtszeitraum hat das Unternehmen mehrere Projekte durchgeführt, bei denen die Menge von Chemikalien zur Wasserbehandlung reduziert wurde. Bei einem Projekt in Rumänien beispielsweise konnte Linde im vergangenen Jahr auf diese Weise rund 150.000 EUR Kosten sparen.

Darüber hinaus hat Linde im Berichtsjahr eine Analyse der Erhebung von Abwasser-Kennzahlen durchgeführt. Auf diese Weise will das Unternehmen noch genauere Erkenntnisse über die globale Umweltauswirkung der Standorte erhalten.

Gase von Linde helfen bei der Identifizierung und Beseitigung von Schadstoffen im Trinkwasser, in Gewässern und in Schwimmbädern. Sie ermöglichen die Wiederverwendung von Rohstoffen und helfen damit, natürliche Ressourcen zu schonen. Die Umwelttechnik-Lösungen von Linde unterstützen alle industriellen Abwasserbehandlungsprozesse und ermöglichen Unternehmen, strengere Umweltbestimmungen zu erfüllen. Durch das bisher bei Kunden in Deutschland installierte Solvocarb®-Verfahren konnten im Jahr 2014 rund 250 Mio. Kubikmeter Wasser in Trinkwasserqualität aufbereitet werden. Ein Schwerpunkt der Produktentwicklung für Wassermanagement lag im Berichtsjahr auf der Beseitigung von Arzneimittelrückständen in Abwasser und Kläranlagen bei Kunden.

Abfall

Linde setzt sich zum Ziel, Abfall so weit wie möglich zu vermeiden oder zu reduzieren. Die häufigsten Abfallprodukte im Konzern sind Öl und ölhaltiges Material, Chemikalien, metallhaltiger Abfall oder Gasflaschen am Ende ihrer Lebensdauer. Mithilfe geschlossener Produktkreisläufe steigert Linde die Material- und Ressourceneffizienz und verringert Abfallmengen. So kann beispielsweise Kalkschlamm, der als Nebenprodukt bei der Acetylenproduktion anfällt, ohne zusätzliche Aufbereitung in anderen Industrien weiterverwendet werden. Abfall, der sich nicht zur Weiterverwendung eignet, wird umweltgerecht in Übereinstimmung mit lokalen Vorgaben entsorgt. Entsprechend den jeweiligen nationalen Gesetzen klassifiziert Linde Abfälle dabei als gefährlich oder nicht gefährlich. Einen besonderen Fokus legt das Unternehmen auf die weitere Reduzierung von gefährlichen Abfällen. Im Jahr 2014 hat Linde eine Initiative gestartet, bei der weltweit gelagerte Gasflaschen erfasst werden, die speziell entsorgt werden müssen. Ziel ist es, die Entsorgung so effizient und umweltfreundlich wie möglich zu gestalten.

Da der anfallende Abfall von den unterschiedlichen Geschäftstätigkeiten an den einzelnen Standorten abhängt, orientiert sich Linde bei weiteren Zielen im Bereich Abfallmanagement an regionalen Anforderungen. Im Berichtsjahr hat der Konzern sein regionales Ziel, die Abfallverwertungsquote in Großbritannien bis 2014 auf 65 Prozent zu erhöhen, erfüllt. Das Ziel wurde in der Folge angehoben und verlängert: Bis Ende 2015 sollen 70 Prozent des regional anfallenden Abfalls verwertet werden.

Derzeit prüft Linde Ergebnisse aus einem Pilotprojekt zum Thema Abfallmanagement in Süd- & Ostasien, um daraus Grundlagen für die Entwicklung überregionaler Maßnahmen des Abfallmanagements abzuleiten und die Umweltauswirkungen sowie die Kosten zu reduzieren. Auch im Produktbereich Healthcare arbeitet Linde kontinuierlich daran, Abfall weiter zu reduzieren – etwa, indem der Anteil an Elektroschrott aus medizinischen Geräten verringert wird.

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Sicherheit und Umweltschutz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2014

 

2013

1

Zu den sonstigen Energieträgern zählen unter anderem thermische Energie, Heizöl, Biokraftstoffe, Propan, Butan und Dieselkraftstoff. Im Jahr 2014 hat Linde eine Anlage in Südeuropa verkauft, die überwiegend sonstige Energieträger verbraucht hat. Die Kennzahlen für diese Anlage sind nicht mehr Teil der Berichterstattung.

2

Der Wasserverbrauch bezieht sich auf das verbrauchte Trink- und Prozesswasser. Durchlaufkühlwasser wird Gewässern entnommen, ausschließlich erwärmt und anschließend mit einer ökologisch unbedenklichen Temperatur zurückgeleitet.

3

Abgedeckt sind die im Kyoto-Protokoll genannten Treibhausgase Methan (CH4), Distickstoffoxid (Lachgas, N2O), perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC), teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe (HFC), Schwefelfluorid (SF6) und Stickstofftrifluorid (NF3). Im Jahr 2014 wurde die Erhebungsmethode der Kennzahl für diese Treibhausgase weiterentwickelt, um zusätzliche Emittenten und Emissionsquellen zu erfassen. Die für das Jahr 2013 berichtete Zahl wurde mit dieser Methode neu ermittelt.

4

Der für das Jahr 2014 berichtete Rückgang der Abfallmenge geht vor allem auf eine Reduktion bei Baustellenabfällen zurück.

5

Die Definition des Indikators für Abwasser wurde im Jahr 2014 angepasst. Prozesswasser, das ohne weitere Aufbereitung in natürliche Quellen abgeleitet werden konnte, ist nicht mehr in der berichteten Kennzahl enthalten.

6

Die angegebenen Werte beziehen sich auf interne und externe Audits, die an Produktionsstandorten weltweit durchgeführt wurden.

Ressourceneinsatz

 

 

 

 

 

 

Verbrauch von Strom

 

in Mio. MWh

 

26,2

 

23,4

davon durch Luftzerlegungsanlagen

 

in Mio. MWh

 

23,5

 

20,7

Verbrauch von Erdgas

 

in Mio. MWh

 

39,5

 

36,4

davon durch HyCO-Anlagen

 

in Mio. MWh

 

24,9

 

23,0

Verbrauch sonstiger Energieträger1

 

in Mio. MWh

 

10,7

 

14,8

Wasserverbrauch2

 

in Mio. m3

 

50,7

 

44,5

 

 

 

 

 

 

 

Emissionen

 

 

 

 

 

 

Direkte CO2-Emissionen

 

in Mio. t

 

7,3

 

7,2

davon durch HyCO-Anlagen

 

in Mio. t

 

4,0

 

4,2

Linde Transportflotte

 

in Mio. t CO2-Äquivalente

 

0,47

 

0,49

Indirekte CO2-Emissionen

 

in Mio. t

 

15,0

 

13,0

davon durch Luftzerlegungsanlagen

 

in Mio. t

 

13,5

 

11,8

Weitere Treibhausgasemissionen3

 

in Mio. t CO2-Äquivalente

 

1,5

 

1,5

Gesamte Treibhausgasemissionen

 

in Mio. t CO2-Äquivalente

 

24,3

 

22,2

Abfall4

 

in Tsd. t

 

94,1

 

124,9

davon nicht gefährlicher Abfall

 

in %

 

76

 

76

davon gefährlicher Abfall

 

in %

 

24

 

24

Abwasser5

 

in Mio. m3

 

13,2

 

13,8

 

 

 

 

 

 

 

Audits und Training

 

 

 

 

 

 

Produktionsstandorte mit ISO 9001 Zertifizierung

 

in %

 

72,1

 

77,9

Produktionsstandorte mit ISO 14001 Zertifizierung

 

in %

 

30,5

 

31,8

Produktionsstandorte mit OHSAS 18001 Zertifizierung

 

in %

 

15,7

 

17,8

Standorte, an denen Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz-Audits durchgeführt wurden6

 

in %

 

57,4

 

58,1

Standorte, an denen Umweltaudits durchgeführt wurden6

 

in %

 

50,0

 

51,8

Mitarbeiter von Linde Gas, die an HSE-Schulungen teilgenommen haben

 

in %

 

62,6

 

57,8

 

 

 

 

 

 

 

Transportsicherheit

 

 

 

 

 

 

Schwere Transportereignisse mit Lkws

 

je 1 Mio. km

 

0,057

 

0,062